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Soziale Medien sind hervorragend, um mit Kund:innen in Kontakt zu treten. Social-Media-Plattformen eignen sich nicht nur wunderbar, um ein Publikum auf dein Unternehmen aufmerksam zu machen, sie sind auch wichtig, um die Beziehungen zu treuen Kund:innen zu vertiefen. Diese Plattformen ermöglichen es dir, mit einem Publikum in Kontakt zu treten, Markenbekanntheit aufzubauen und sicherzustellen, dass Käufer:innen genau wissen, wo sie dein Produkt kaufen können.
Allerdings wäre der Versuch, das Meiste aus diesen Plattformen herauszuholen, ohne einen Plan zu haben, ungefähr so, als würde man in einen bereits überfüllten, von Lärm erfüllten Raum hineinschreien. Soziale Medien erfordern eine eigene Strategie im Rahmen deiner übergeordneten Marketingziele – eine Strategie, die auf die Bedürfnisse des dortigen Publikums und die Möglichkeiten der Plattform(en) für dein Unternehmen abgestimmt ist.
Dieser Leitfaden erklärt dir, was eine Social-Marketing-Strategie ist und wie du eine effektive Strategie für dein eigenes Unternehmen entwickeln kannst.
Was ist eine Marketingstrategie für Social Media?
Eine Marketingstrategie für Social Media ist ein detaillierter Marketingplan, der die Inhalte beschreibt, die ein Unternehmen erstellen und in den sozialen Medien veröffentlichen wird. Sie legt messbare Ziele, Pläne zur Erreichung dieser Ziele, Leistungskennzahlen und meist einen Inhaltskalender fest.
Die Social-Media-Strategie ist Teil einer umfassenderen Marketingstrategie, die darauf abzielt, Kund:innen zu gewinnen und langfristig zu binden. Eine Social-Media-Strategie wird sich auf taktische Maßnahmen konzentrieren, um dies auf Plattformen wie Instagram, TikTok oder Facebook zu erreichen.
Warum Social Media für eine Marketingstrategie wichtig ist
Soziale Medien waren anfangs eine Möglichkeit für Menschen, über das Leben von anderen auf dem Laufenden zu bleiben. Mittlerweile hat es sich derart entwickelt, dass sich die meisten Aspekte des modernen Lebens dort wiederfinden, vor allem das Shoppen und die Markenbindung. Bis 2028 werden sechs Milliarden Menschen soziale Medien nutzen. Das ist ein riesiges Publikum, das man auf diese Weise ansprechen kann.
Social-Media-Marketing fügt sich gut in andere Marketingstrategien ein, wie z. B. digitales oder E-Mail-Marketing, um einen umfassenden Plan zu erstellen, mit dem du deine Kund:innen erreichen kannst. Allerdings hat es seine eigenen Untergruppen und Kanäle, mit unterschiedlichen Bedürfnissen und unterschiedlichen Erwartungen.
Social Media in einer Marketingstrategie kann zu folgenden Aspekten beitragen:
Traffic auf deine Website lenken
Deine Glaubwürdigkeit und Kompetenz untermauern
Die Bedürfnisse und Wünsche von Kund:innen verstehen
Community-Verbindungen aufbauen und vertiefen
Influencer-Communities ansprechen und erschließen
Über nutzergenerierte Inhalte (UGC) mit Kund:innen interagieren
Neue Daten über dein Unternehmen und deine Produkte erfassen
10 Schritte zur Entwicklung einer Marketingstrategie für Social Media
Falls du dich noch nie mit der Planung von Social-Media-Strategien beschäftigt hast, kannst du dich an dieser 10-Schritte-Anleitung orientieren, wie du eine für dein Unternehmen erstellst. Deine Unternehmensziele und deine Zielgruppe können bei vielen deiner Entscheidungen eine Rolle spielen.
1. Setze dir Ziele
Bevor irgendein anderer Teil der Strategie wirklich Gestalt annehmen kann, solltest du dir zuerst darüber klar werden, was deine Ziele für diesen Kanal und dein Unternehmen sind.
Einige der häufigsten Ziele für Social Media sind:
Erhöhung des Traffics auf der Website deines Unternehmens
Steigerung der Markenbekanntheit und Reichweite
Vergrößerung deines Publikums und mehr Interaktion
Schaffung von Lead- und Conversion-Möglichkeiten für den Vertrieb
Wie jedes andere Marketingziel müssen auch die Social-Media-Marketingziele auf den Kanal zugeschnitten sein und dürfen nicht generisch sein. Zum Beispiel könnte ein Unternehmen, das neu im Social-Media-Marketing ist, das Ziel haben, den gesamten Website-Traffic im Vergleich zum Vormonat um 10 % zu erhöhen. Das ist realistisch, konkret und umsetzbar: Die Beiträge können immer einen Link zur Unternehmenswebsite oder einer bestimmten Produktseite enthalten, um den Traffic konstant zu halten. Im Laufe der Zeit kann das Unternehmen noch spezifischer werden und sich das Ziel setzen, den durch Social Media generierten Website-Traffic um 5 % zu steigern oder 20 % ihres Website-Traffics aus den sozialen Medien zu generieren.
2. Kenne deine Zielgruppe
Es mag zwar Milliarden von Menschen in deinen sozialen Netzwerken geben, aber nicht jede:r von ihnen wird ein:e Käufer:in sein. Recherchiere über dein Publikum. Entwickle Kundenpersönlichkeiten, berücksichtige demografische Daten und sieh dir einige ihrer Kaufmuster an, um besser nachvollziehen zu können, wie sie in den sozialen Medien angesprochen werden möchten.
Je gezielter du dein Marketing gestalten kannst, desto wahrscheinlicher ist es, dass du die Menschen erreichst, die sich für deine Produkte oder Inhalte interessieren. Dieser zielgerichtete Ansatz wird dir auch helfen, mit potenziellen Followern und Kund:innen in Kontakt zu treten.
Eine gute Möglichkeit, deine Zielgruppe kennenzulernen, besteht darin, direkt mit ihr auf der Plattform zu sprechen. Rege offene Diskussionen und ihre Beteiligung durch Kommentare oder Direktnachrichten an. Dies sind unglaublich wertvolle primäre Informationsquellen, die du nutzen kannst, um deine Strategie zu verfeinern und an anderer Stelle im Unternehmen anzuwenden.
3. Konkurrenzrecherche
Es ist wichtig zu wissen, wie deine Konkurrent:innen in den sozialen Medien agieren. Recherchiere deine Mitbewerber:innen, um Schwachstellen in ihren Nachrichten und Inhalten zu finden. Betrachte es aus der Perspektive potenzieller Kund:innen: Welche Beiträge interessieren dich und welche nicht? Was bringt dich dazu, auf einen Link zu klicken? Gibt es etwas, das du für dich oder deine Kund:innen anders machen würdest?
Dies kann dir dabei helfen, deine eigene Markenstimme und die Arten von Inhalten, die du veröffentlichst, zu verfeinern. Aber behalte im Hinterkopf, dass einer der Hauptgründe, warum eine Marke in den sozialen Medien erfolgreich ist, die Authentizität ihrer Online-Präsenz ist. Es geht darum, konkret zu sein und deiner Marke treu zu bleiben, niemand anderen zu kopieren oder zu versuchen, dich anzupassen.
Lies unseren vollständigen Leitfaden zur Wettbewerbsrecherche
4. Wähle Social-Media-Plattform(en) aus
Es gibt eine Fülle von Social-Media-Plattformen, aus denen du wählen kannst. Die von dir ausgewählten Social-Media-Plattformen sollten mit deiner Branche und deinem Publikum, dem, was du posten möchtest, und deinen allgemeinen Zielen übereinstimmen.
Es ist entscheidend, dass du keinen Einheitsansatz wählst. Social-Media-Kanäle haben unterschiedliche Eigenarten, genau wie Menschen. Gehe auf jede entsprechend ein.
Zu den beliebten Social-Media-Plattformen zählen:
Instagram: Eine Plattform für gemischtes Bildmaterial (statische Bilder und Kurzvideos), die auch über eine Social-Commerce-Integration verfügt
TikTok: Kurze Videoinhalte, die Nutzer:innen nach einem personalisierten Algorithmus bereitgestellt werden
Pinterest: Eine auf Ästhetik ausgerichtete Plattform, die Nutzer:innen statische Bilder und Videos zeigt, die sie für spätere Zwecke an Moodboards pinnen können
LinkedIn: Professionelle Netzwerkplattform, die oft für Produktankündigungen, den Austausch von Branchenwissen oder Unternehmensnachrichten genutzt wird
YouTube: Videoplattform, die sich in erster Linie für Langform-Videoinhalte eignet, die informativ oder interessant sind, wie z. B. Anleitungsvideos, Videos mit Blick hinter die Kulissen oder kurze Dokumentationen
Facebook: Sozialer Treffpunkt mit E-Commerce-Funktionen, wo Nutzer:innen Geschäftsinformationen finden oder Bewertungen schreiben können
Es gibt aufstrebende Social-Media-Plattformen wie Bluesky, bei denen es sich lohnen könnte, zu prüfen, ob deine Zielgruppe auch dort vertreten ist. Jede Plattform hat die Möglichkeit, eine Mischung aus schriftlichen und visuellen Inhalten einzusetzen, um ein Publikum anzusprechen. Es geht vor allem darum, die richtige Balance auf der richtigen Plattform zu finden und deine Inhalte auf den jeweiligen Kanal abzustimmen.
Lies unseren Leitfaden zum Posten in sozialen Netzwerken
5. Entwickle eine Inhaltsstrategie
Das Erstellen und Veröffentlichen von Inhalten aus einer Laune heraus wird dich nicht weiterbringen, wenn es darum geht, deine Ziele zu erreichen. Wenn du alle bisher genannten Vorarbeiten zur Publikums- und Konkurrenzforschung geleistet hast, benötigst du eine Inhaltsstrategie, um diese Informationen umzusetzen.
Eine Inhaltsstrategie beinhaltet folgende Aspekte:
Inhaltstypen und Ressourcen
Zeitplan für die Veröffentlichung
Einen Kalender, um zu verwalten, wann Beiträge veröffentlicht werden
Wichtige Feiertage, an denen keine Beiträge gepostet werden sollten oder an denen es Themenbeiträge gibt
Möglichkeiten zur Resozialisierung (z. B. Reposts von nutzergenerierten Inhalten/UGC)
Eine Inhaltsstrategie ist für jede Marke anders. Sie hilft allerdings dabei, Parameter dafür festzulegen, was gepostet wird, warum und wo. Das ist wichtig, um zu verstehen, womit sich dein Publikum beschäftigt, und wie du sie bei Bedarf verfeinern kannst.
6. Erstelle Inhalte und regelmäßige Beiträge
Nachdem du deine Inhaltsstrategie entwickelt hast, musst du deine Inhalte erstellen. Da es viele verschiedene Social-Media-Kanäle und -Plattformen gibt, die jeweils spezifische Zielgruppen und Inhaltsanforderungen haben, ist es wichtig, die Art und das Format der Inhalte, die du postest, zu variieren.
Deine Inhalte können eine Mischung aus folgenden Bereichen sein:
Produktankündigungen
Marken-News
Inspirierende oder motivierende Inhalte
Memes
Produktschulungen und Anleitungen
Wettbewerbe und Gewinnspiele
UGC- und Influencer-Werbeinhalte
Events oder lokale Community-Treffen
Zum Beispiel kann ein Haarpflegeunternehmen ein Instagram-Profil haben, auf dem Nutzer:innen sich über neue Produkte oder Tipps informieren können. Aber auf einem anderen Kanal, wie YouTube, könnten sie längere Videoinhalte mit Anleitungen posten, um zu zeigen, wie man ihre Produkten anwendet. Das Unternehmen könnte Produktankündigungen auf TikTok hervorheben, auf LinkedIn aber zum Thema Unternehmertum posten.
Versuche, Tools einzusetzen, die dir sowohl bei deinem Inhaltskalender als auch bei der Erstellung von Inhalten helfen. Suche nach Tools, die dir bei folgenden Aspekten helfen können:
Plane Beiträge auf mehreren Plattformen gleichzeitig
Ermittle, wann du am besten Beiträge für deine Marke oder Branche veröffentlichst, damit du möglichst viele Interaktionen erzielst.
Behalte Trends und andere virale Momente im Blick, um zu entscheiden, ob du an ihnen teilnehmen solltest
Durchsuche kostenlose Bildmaterialien, die du für deine Inhalte verwenden kannst.
Verwalte deinen Inhaltskalender auf effektive Weise von einem zentralen Dashboard aus
Sieh dir unsere Liste der besten Tools zur Inhaltserstellung an.
7. Interagiere mit deinem Publikum
Wenn du eine Community aufbauen möchtest, ist Interaktion der Schlüssel dazu. Interagiere aktiv mit deinem Publikum, indem du auf Kommentare oder Direktnachrichten antwortest. Biete deinen Käufer:innen und Followern die Möglichkeit, ihre Meinung über Umfragen oder Abstimmungen auf der Plattform zu äußern. Reposte alle Nutzerinhalte oder Beiträge, in denen deine Marke markiert wird.
Ziel ist es, deinem Publikum die Möglichkeit zu geben, sich als Teil von etwas zu fühlen und nicht nur als Online-Zuschauer:innen. Diese Interaktion verleiht dem Unternehmen zudem ein menschliches Gesicht, wodurch du dich auch besser von Mitbewerber:innen und großen Marken abheben kannst.
8. Überwache die Leistung
Eine Marketingstrategie für soziale Medien ist ohne Leistungsziele nicht komplett. Jeder Beitrag kann seine eigenen Messwerte oder Kennzahlen haben, die er erreichen muss, aber deine Gesamtstrategie sollte auf das Erreichen bestimmter Ziele ausgerichtet sein. Im obigen Beispiel des Haarpflegegeschäfts möchte die Marke vielleicht ihre Markenbekanntheit auf Instagram erhöhen. Dieses Ziel wird anhand der Anzahl neuer Follower, der Interaktion mit Beiträgen und der Aufrufe gemessen.
Jedes Ziel sollte messbar sein und jeder deiner Beiträge sollte mit mindestens einem deiner Ziele verknüpft sein. Behalte regelmäßig im Auge, wie deine Beiträge in Bezug auf diese Ziele abschneiden. Einige der wichtigsten Kennzahlen, die es zu verfolgen gilt:
Reichweite: Wie viele Personen sehen sich deine Beiträge an?
Interaktion: Wie viele Personen klicken aktiv auf deine Beiträge oder beschäftigen sich mit ihnen?
Click-Through-Rate (CTR): Wie viele Personen klicken auf einen Link, der von einem Social-Media-Beitrag zu deiner Website oder einer Produktseite führt?
9. Ziehe Wachstumschancen in Betracht
Deine Marketingstrategie für soziale Medien kann an einem Ort beginnen und an einem anderen enden. Räume deinen Profilen und Inhalten in den sozialen Netzwerken Platz ein, damit sie mit deiner Marke wachsen können.
Wenn du über deine Strategie hinauswächst und andere Möglichkeiten suchst, könntest du Folgendes erwägen:
Zusammenarbeit mit Influencer:innen, um ein anderes Publikum anzusprechen
Zusammenarbeit mit anderen Marken für Community-Zwecke und Cross-Posts
Expansion in neue soziale Kanäle oder Arten von Inhalten
Ehrgeizigere Ziele setzen
Aktualisierung deiner allgemeinen Social-Media-Strategie
10. Passe deine Taktik an und verfeinere sie
Nimm dir Zeit, um dir deine Strategie und die Daten anzusehen, die sich aus ihrer Umsetzung ergeben haben. Wenn dieselbe Haarpflegemarke zum Beispiel ihr Ziel erreicht hat, den Traffic im Vergleich zum Vormonat um 10 % zu steigern, und sogar einen Anstieg von 15 % oder 20 % verzeichnen konnte, ist es vielleicht an der Zeit, das Ziel zu ändern oder zu etwas anderem überzugehen, was noch weiter wachsen soll – wie die Interaktionsrate oder der Gesamtumsatz.
Jede Marketingstrategie für soziale Medien wird sich irgendwann ändern müssen, da sich die sozialen Medien ständig ändern. Es gibt regelmäßig neue Trends, neue Inhaltsarten und sogar neue Plattformen. Das Nutzerverhalten ändert sich und die Algorithmen müssen damit Schritt halten. Aber wenn du deine Social-Media-Marketing-Strategie als Grundlage betrachtest, ist es viel einfacher, deine Taktiken zu verfeinern, wenn sich etwas ändert.