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Wenn du dich schon mal gefragt hast, warum bestimmte Marken überall präsent sind – in deinen Social-Media-Feeds, in Suchergebnissen oder in beiläufigen Gesprächen – dann ist das kein Zufall. Es ist das Ergebnis gezielter Strategien zur Steigerung der Markenbekanntheit. Da die KI-gestützte Suche die Art und Weise verändert hat, wie Leute Unternehmen finden, ist die Markenbekanntheit wichtiger denn je.
Bei der Bekanntheit geht es darum, Vertrautheit und Vertrauen aufzubauen, damit deine Marke als Erstes in den Sinn kommt, wenn deine Zielgruppe an ein Produkt, eine Dienstleistung oder eine Idee denkt.
Lies weiter, um die Grundlagen der Markenbekanntheit und praktische Strategien kennenzulernen, die du sofort anwenden kannst: Was ist Markenbekanntheit, warum ist sie für langfristiges Wachstum wichtig und wie kann man sie kanalübergreifend aufbauen und messen?
Was ist Markenbekanntheit?
Unter Markenbekanntheit versteht man, wie gut Leute deine Marke (wieder)erkennen und sich an sie erinnern. Wenn jemand das Wort „Pizza“ sagt, welche Marke kommt dir in den Sinn? Ist es eine große Kette oder deine lokale Pizzeria? Die Marke, die mehr Menschen in den Sinn kommt, hat eine stärkere Markenbekanntheit.
Die Messung der Markenbekanntheit geht allerdings über das bloße Erinnern an den Namen und das Logo deines Unternehmens hinaus. Es geht mehr darum, was die Leute mit deiner Marke verbinden, wie sie sich fühlen, wenn sie sie sehen, und ob du ihnen als Erstes einfällst, wenn sie etwas kaufen wollen.
Markenbekanntheit besteht aus drei Ebenen:
Wiedererkennung: Potenzielle Kund:innen können deine Marke aus der Masse identifizieren (zum Beispiel, wenn sie dein Logo sehen).
Erinnerung: Deine Marke kommt ihnen spontan in den Sinn, wenn sie an deine Branche denken.
Assoziation: Die gedanklichen Verbindungen, die sie mit deiner Marke verknüpfen („umweltfreundlich“, „zuverlässig“, „unterhaltsam“).
Denk daran, dass Bekanntheit nicht dasselbe ist wie Interaktion, also Likes in sozialen Medien oder das Öffnen von E-Mails, oder Conversion im Sinne von Verkäufen. Jemand weiß vielleicht, dass es deine Marke gibt, kauft aber nie bei dir. Trotzdem schafft Bekanntheit eine Basis für Vertrauen, Seriosität und Kundenbindung, die es wahrscheinlicher macht, dass jemand sich eher für dich als für eine andere Marke entscheidet.
Warum Markenbekanntheit so wichtig ist
Um ein Unternehmen auszubauen, brauchst du neben deiner Stammkundschaft auch einen natürlichen Zulauf an Neukund:innen. Markenbekanntheit ist der Schlüssel, um diesen Fluss aufrechtzuerhalten.
Stell dir die Markenbekanntheit als ein funktionales Instrument für dein Unternehmen vor, das folgende Aspekte unterstützt:
Fördert die Auffindbarkeit: Bekanntheit führt zu mehr Bekanntheit. Sei es durch Mundpropaganda, eine Suche, Social Media oder KI – deine Marke wird eher gefunden, wenn Leute sie bereits erkennen und sich mit ihr beschäftigen.
Baut Seriosität und Vertrauen auf: Vertrautheit vermindert Skepsis. Selbst eine geringe Bekanntheit lässt dein Unternehmen vertrauenswürdiger erscheinen.
Schafft Präferenzen und Kundentreue: Wiederholter Kontakt trägt dazu bei, dass Menschen Vorlieben entwickeln. Oft entscheiden sie sich eher für einen bekannten Namen als für eine unbekannte Option.
Fördert langfristiges Wachstum: Eine stetige Markenpräsenz wirkt wie ein Verstärker. Jeder Kontaktpunkt stärkt die Wiedererkennung und macht zukünftige Marketingmaßnahmen wirkungsvoller.
Bekanntheit regt zum Handeln an. Nehmen wir zum Beispiel Schmuckhersteller:innen, die regelmäßig Beiträge veröffentlichen, mit Influencer:innen zusammenarbeiten und einen monatlichen Newsletter versenden – mit der Zeit werden sie sowohl für Suchplattformen als auch für Kund:innen sichtbarer. Innerhalb eines Jahres kaufen Leute vielleicht nicht nur öfter, sondern taggen auch eher die Marke, empfehlen sie ihren Freund:innen und suchen gezielt nach dem Namen. Diese Interaktionen erzeugen einen Kreislauf, der die Suche und KI mit Daten speist und die Schmuckmarke mehr potenziellen Kund:innen näherbringt.
So baust du Bekanntheit für deine Marke auf
Markenbekanntheit ist eine fortwährende Praxis, die sich mit deinem Unternehmen oder deiner Marke weiterentwickeln sollte. Mach die folgenden Strategien zu einem festen Bestandteil deiner regulären Marketingaktivitäten, um deinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen.
1. Kenne deine Markenidentität
Der erste Schritt besteht darin, deine Marke zu verstehen. Bevor du die Bekanntheit steigern kannst, musst du dir klar machen, wofür deine Marke steht. Ohne eine starke Markenidentität kann das, was du präsentierst, verwirrend sein, oder es lässt sich nur schwer deiner Marke zuordnen. Wenn deine Website beispielsweise professionell wirkt, deine Social-Media-Inhalte aber nachlässig gestaltet sind, können Kund:innen möglicherweise keine Verbindung zwischen beidem herstellen.
Zu den Kernelementen deiner Markenidentität gehören:
Mission und Werte: Warum es dich gibt und wofür du stehst
Visuelle Identität: Logos, Farben, Typografie und Design
Stimme: Die Tonalität und der Kommunikationsstil
Positionierung: Was unterscheidet dich von deinen Mitbewerber:innen
Sei dir darüber im Klaren, wie diese Elemente zusammenspielen, um einen Eindruck deiner Marke zu vermitteln. Deine Handlungen sollten sie konsequent widerspiegeln und verstärken. Durch Beständigkeit über alle Kontaktpunkte hinweg bleibt deine Marke besser im Gedächtnis und ist schwerer zu übersehen.
Versuche Folgendes: Schreib in zwei Sätzen deine Mission auf, liste drei bis fünf Werte auf und definiere deine Markenstimme mit drei Adjektiven. Sammle dein Logo, deine Schriftarten und Farben in einem Brand Kit. Beziehe dich im Laufe der Zeit immer wieder auf diese Elemente, damit deine Markenführung einheitlich bleibt.
2. Baue eine starke Online-Präsenz auf
Sobald deine Markenidentität klar ist, solltest du im nächsten Schritt dafür sorgen, dass Leute dich tatsächlich finden können. Deine Online-Präsenz ist oft die erste – und manchmal einzige –Interaktion, die potenzielle Kund:innen mit deiner Marke haben. Eine starke, einheitliche Präsenz schafft Vertrautheit, Seriosität und fördert die Auffindbarkeit.
Website
Deine Website ist der Eckpfeiler deiner Online-Präsenz. Hier hast du die volle Kontrolle über deine Botschaft, dein Bildmaterial und das Benutzererlebnis. Social-Media-Plattformen kommen und gehen, aber deine Website ist ein Bereich, den du kontrollierst. Stelle mindestens sicher, dass deine Website folgende Punkte erfüllt:
Sie kommuniziert deutlich, wer du bist und was du tust
Sie spiegelt deine Markenidentität wider (Mission, Werte, Erscheinungsbild, Tonalität)
Sie ist für Mobilgeräte optimiert – über die Hälfte des gesamten Web-Traffics kommt mittlerweile von Smartphones
Sie lädt schnell und ist einfach zu navigieren
Social Media
Nicht jede Plattform wird für dein Unternehmen geeignet sein. Der Schlüssel liegt darin, die Plattformen auszuwählen, auf denen deine Zielgruppe am aktivsten ist und deren Format zu dem passt, was du teilen möchtest. Zum Beispiel sind Instagram, TikTok oder Pinterest gute Ausgangspunkte für visuelle und Lifestyle-Marken. LinkedIn ist dagegen oft der richtige Ort für B2B-Dienste oder professionelle Markenführung.
Plattformübergreifende Konsistenz ist wichtig. Verwende dasselbe Logo, denselben Bio-Stil und dieselbe Markenstimme, damit jedes Profil den Wiedererkennungswert erhöht.
Lies unseren Leitfaden zur Erstellung einer Social-Media-Strategie
Suche und KI
Suchmaschinen und KI-gestützte Plattformen sind der Ort, an dem Menschen Antworten finden und Produkte oder Dienstleistungen vergleichen. Durch die Optimierung deiner Website und deiner Social-Media-Inhalte kannst du sicherstellen, dass deine Marke im richtigen Moment auf diesen Kanälen erscheint. Konzentriere dich auf folgende Aspekte:
Suchanfragen nach Marken: Achte darauf, dass dein Name, dein Produkt oder deine Dienstleistung leicht zu finden ist und immer gleich geschrieben wird.
Einfache SEO: Verwende Keywords, nach denen deine Zielgruppe suchen würde, insbesondere Long-Tail-Begriffe wie „Bio-Café in Köln“.
Lokale Einträge: Halte Google Business, Yelp und andere Verzeichnisse auf dem neuesten Stand, wenn du in deiner Region tätig bist.
Praktiken zur KI-Optimierung: Rege dazu an, dass deine Marke auch außerhalb deiner Website erwähnt wird, zum Beispiel in Foren, auf Bewertungsseiten und auf den Websites anderer Marken.
Da Suchmaschinen und KI-Assistenten aus einer Vielzahl von Online-Quellen schöpfen, können klare, konsistente Informationen auf deiner Website, in sozialen Netzwerken und in deinen Einträgen dazu beitragen, deine Autorität zu stärken und
Sieh dir unseren Einsteigerleitfaden zur KI-Suchoptimierung an
3. Eine Community aufbauen
Markenbekanntheit wird nicht nur durch ausgefeilte Websites und ausgefallenes Marketing aufgebaut. Sie wächst auch, wenn Leute eine persönliche Verbindung zu deiner Marke spüren. Wenn du in der Community aktiv bist, schaffst du die Art von Vertrautheit und Vertrauen, die dein Unternehmen unvergesslich machen. Die stärksten und beständigsten Unternehmen investieren in den Aufbau einer Community rund um ihre Marken.
E-Mail-Kampagnen: E-Mail ist immer noch eines der besten Tools, um die Bekanntheit zu erhöhen. Es umgeht Algorithmen und erreicht deine Zielgruppe direkt. Teile Tipps, Updates und Ressourcen nach einem festen Zeitplan.
Online-Communities: Schließe dich Online-Communities an, in denen deine potenziellen Kund:innen aktiv sind. Sei dabei authentisch und bring dich als Person ein, statt nur für dich selbst zu werben.
Persönliche Interaktion: Das vielleicht wirksamste Instrument zur Steigerung der Markenbekanntheit besteht darin, Menschen persönlich zusammenzubringen. Workshops, Pop-ups, Meetups und Networking erhöhen deine Bekanntheit und fördern Mundpropaganda.
Erstellung und Verbreitung von Inhalten: Inhalte sind ein weiterer wichtiger Faktor, um die Bekanntheit zu steigern. Blogeinträge, Kurzvideos, Podcasts und herunterladbares Material tragen dazu bei, deine Seriosität zu stärken und deine langfristige Sichtbarkeit zu erhöhen.
Wenn du mit Inhalten interagierst und Inhalte erstellst, solltest du eine Balance aus Dauerbrennern und angesagten Themen zu aktuellen Trends und Saisons kombinieren. Du kannst deine Inhalte auch in verschiedenen Formaten über deine Community-Touchpoints hinweg wiederverwenden. Zum Beispiel kann ein Blogeintrag in einen Social-Media-Beitrag, einen Newsletter und ein kurzes Video umgewandelt werden. Eine Wiederverwendung holt die Kund:innen genau dort ab, wo sie sind, und hilft dir wiederum, Zeit zu sparen.
4. Aktiviere deine Verstärker
Du musst die Markenbekanntheit nicht alleine aufbauen. Eine der effektivsten Möglichkeiten, deine Reichweite zu vergrößern, besteht darin, auf Verstärker zu setzen – also Leute und Partner:innen, die deine Botschaft gerne an neue Zielgruppen vermitteln.
Influencer:innen: Für Kleinunternehmen kann die Zusammenarbeit mit Mikro-Influencer:innen mit kleineren, aber sehr engagierten Followern effektiver und erschwinglicher sein. Ihr Publikum vertraut oft ihren Empfehlungen, was sie zu starken Markenbotschafter:innen macht.
Treue Kund:innen: Deine zufriedensten Kund:innen sind natürliche Verstärker. Rege sie dazu an, ihre Erfahrungen zu teilen, indem du ein Empfehlungsprogramm oder Treueprämien einrichtest, nutzergenerierte Inhalte in deinen Social-Media-Feeds präsentierst oder einfach um Erfahrungsberichte und Weiterempfehlungen bittest.
Partner:innen und Kolleg:innen: Suche nach Möglichkeiten, mit Kolleg:innen oder komplementären Unternehmen zusammenzuarbeiten. Durch diese Kooperationen könnt ihr euch das Publikum des jeweils anderen „ausleihen“ und gleichzeitig einen Mehrwert schaffen. Zum Beispiel könnte ein lokales Café zusammen mit einer Buchhandlung in der Nähe eine Veranstaltung organisieren, digitale Illustrator:innen könnten sich mit Texter:innen zusammentun oder du könntest in Podcasts oder Webinaren in deiner Nische auftreten.
So misst du die Markenbekanntheit
Bekanntheit aufzubauen ist wichtig, aber woher weiß man, ob es funktioniert? Im Gegensatz zu Verkaufszahlen oder Conversions kann es schwieriger sein, die Bekanntheit zu messen, weil es um Sichtbarkeit und Wahrnehmung geht. Dennoch gibt es klare Kennzahlen und Tools, mit denen du deine Fortschritte im Laufe der Zeit verfolgen kannst.
Es gibt einige wichtige Kennzahlen, die du in der Regel mit der Markenbekanntheit in Verbindung bringen kannst:
Direkter Traffic: Wenn Leute deine URL direkt in ihren Browser eingeben, zeigt dies, dass sie deine Marke bereits kennen. Normalerweise findest du das in deinen Website-Analytics.
Marken-Suchvolumen: Verfolge, wie oft Leute nach deinem Markennamen oder deinen Produkten suchen. Tools wie die Google Search Console können dir dabei helfen.
Erwähnungen und Interaktionen auf Social Media: Schau dir an, wie oft deine Marke markiert, geteilt oder besprochen wird. Die Interaktionsraten (Likes, Kommentare, Shares) deuten ebenfalls auf einen Anstieg der Bekanntheit hin.
Newsletter-Anmeldungen: Eine wachsende Abonnentenliste weist darauf hin, dass mehr Menschen dich nicht nur kennen, sondern auch in Verbindung bleiben wollen.
Erwähnungen oder Backlinks in den Medien: In Artikeln, Blogs oder Podcasts vorgestellt zu werden, signalisiert, dass deine Marke zum Gesprächsstoff wird.
Markenbekanntheit macht dein Unternehmen wiedererkennbar, einprägsam und vertrauenswürdig. Bekanntheit ist wie Gartenarbeit – du pflanzt, gießt und pflegst sie über einen längeren Zeitraum hinweg. Fange klein an und zeig dich konsequent und authentisch. Überprüfe deine Website, poste wöchentliche Inhalte oder starte einen Newsletter. Mit der Zeit können diese Schritte zu einer Markenbekanntheit führen, die deine Marke zu einer Marke macht, an die sich Menschen erinnern und der sie vertrauen.











