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So vermeidest du Burnout

Mit unserem kostenlosen Handbuch kannst du dir deine Zeit und Energie als Freiberufler:in selbst einteilen.

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Ein Burnout ist in der Regel auf Überlastung und fehlende Pausen zurückzuführen. Egal, ob du dein Kleinunternehmen gerade gegründet hast oder schon lange im Business bist: Fast jede:r Unternehmer:in wird damit umgehen müssen.

Der Einstieg in das Unternehmertum muss nicht bedeuten, dass du dein Privatleben oder deine geistige und körperliche Gesundheit opfern musst. Wenn du spürst, dass Burnout einsetzt, sieh dir deine Stressfaktoren genau an und setze bei Bedarf neue Grenzen.

Was sind einige Anzeichen von Burnout?

Die ersten Anzeichen präsentieren sich häufig als Mangel an:

  • Creativity

  • Energie

  • Focus

  • Geistige Klarheit

  • Motivation

Burnout und Überlastung können sich auch in körperlichen Warnzeichen wie Schlafmangel oder Kopfschmerzen äußern. 

Das kann sich beispielsweise in Form von schlichten verwaltungstechnischen Fehlern bis hin zu emotionaler Erschöpfung manifestieren. Ein Burnout erschwert es dir, das zu tun, was du am besten kannst: deinen Kund:innen deine Services zu bieten. Diese Symptome können sich auch auf dein Privatleben auswirken und es schwieriger machen, mit den täglichen Aufgaben Schritt zu halten.

Die Arten von Burnout

Es gibt drei Hauptarten von Burnout: Überlastung, Vernachlässigung und Unterforderung.

  1. Die Überlastung ist bei Unternehmer:innen weit verbreitet. Ein Burnout aufgrund einer Überlastung tritt auf, wenn du dich selbst überanstrengst, oft bis zur Erschöpfung.

  2. Ein durch Vernachlässigung verursachtes Burnout tritt auf, wenn du dich verloren oder hilflos fühlst und nicht über die Ressourcen verfügst, um dich bei deiner Arbeit beraten zu lassen. Das kann neuen Kleinunternehmer:innen passieren, die nicht wissen, an wen sie sich wenden können, um Rat zu erhalten.

  3. Ein Burnout durch Unterforderung liegt vor, wenn du dich von deiner Arbeit unmotiviert fühlst oder gelangweilt bist. Diese Form tritt bei Unternehmer:innen seltener auf. Aber wenn du bei einer Nebenbeschäftigung oder einem Projekt, das du nicht mehr liebst, einfach so vor dich hinarbeitest, kann das passieren.

Setze deinen Zeitplan zurück

Für neue Unternehmer:innen ist es wichtig, klar zu definieren, wie du deine Zeit verbringst. Denke an die Tageszeiten, zu denen du am produktivsten bist. Du musst keine langen Arbeitszeiten oder einen typischen Zeitplan von 9 bis 17 Uhr erzwingen, wenn du damit nicht deine beste Arbeit leistest.

Wenn du deine Arbeitszeiten festlegst, berücksichtige folgende Fragen:

  • Wie gestaltet sich dein Arbeitstag normalerweise? 

  • Ergibt sich aus deinen aktuellen Arbeitszeiten hervorragende Arbeit für deine Kund:innen und ein ausgewogenes Verhältnis deiner Arbeitslast? 

  • Lässt dein aktueller Zeitplan genügend Schlafstunden zu?

  • Bietet dir dein Arbeitszeitplan eine ausreichende Work-Life-Balance?

  • Wie würdest du deine Tage anders gestalten?

Es kann hilfreich sein, dich zu fragen, zu welchen Zeiten du besonders produktiv bist, und deinen Zeitplan um diesen natürlichen Rhythmus herum zu strukturieren. Es erscheint wenig sinnvoll, auf Biegen und Brechen einen Arbeitstag von 9 bis 17 Uhr festzulegen, wenn du von 12 bis 20 Uhr besonders produktiv arbeitest. 

Mit Klarheit über deine Prioritäten und darüber, wie du am besten arbeitest, kannst du deine Arbeitszeiten besser kontrollieren. 

Tipps, wie du Zeit für ein neues Unternehmen findest

Baue Pausen in deinen Tag ein

Es kann sich zwar kontraintuitiv anfühlen, aber es ist schwierig, Kund:innen einen guten Service zu bieten, wenn du dich nicht gut um dich selbst kümmerst. Mit Pausen in deiner Arbeitsroutine kannst du dich geistig erholen, damit du bei der nächsten Aufgabe oder Besprechung wieder mit voller Konzentration dabei sein kannst.

Beginne damit, zwischen den Meetings etwas Zeit für dich selbst einzuplanen. Nimm dir die Zeit, um dich zu erholen, etwas zu trinken und zu entspannen. Plane Mittagspausen oder einen Spaziergang in deinen Tag ein, um etwas Zeit und Energie für dich selbst zu gewinnen. 

Wenn du an vielen Meetings teilnimmst, lege feste Zeiten und Pufferzeiten zwischen den Terminen fest, damit du nicht ständig deinen Kalender im Auge behalten musst.

Weitere Tipps zum Zeitmanagement

Wissen, wann du Nein sagen sollst

Ab und zu Nein zu sagen, kann dir langfristig zum Erfolg verhelfen. Du brauchst Zeit und Raum, um über deine nächste große Idee nachzudenken oder dich auf das vorzubereiten, was als Nächstes kommt. 

Nur weil etwas sofort getan werden kann, heißt das nicht, dass es getan werden muss. Zeit, die man nicht mit Arbeiten verbringt, ist keine verschwendete Zeit, sondern vielmehr eine Pause, damit du deine Arbeit wieder mit mehr Energie angehen kannst.

Lerne, Projekte abzulehnen, die es nicht wert sind, dass du deine Zeit und Ressourcen investierst. Oder sage „Nein“ zu etwas Kleinerem, das dir Energie raubt, z. B. Zeit, die du auf Social Media verbringst.

Starke Grenzen bedeuten Selbstfürsorge

Sobald du herausgefunden hast, welche Grenzen du für deine Zeit und Arbeit brauchst, setze sie in die Praxis um.

Wenn du nicht permanent am Schreibtisch sitzt, machst du deinen Kund:innen und Liebsten das mit Abstand wertvollste Geschenk: eine erholte und engagierte Version von dir, die nicht nur in der Lage ist, die nächste Herausforderung anzugehen, sondern dies auch mit Begeisterung tut. Eine der besten Möglichkeiten, mit deiner Energie hauszuhalten, damit du mehr davon wieder in dein Unternehmen und dein Leben außerhalb der Arbeit investieren kannst, besteht darin, klare Grenzen zu setzen. 

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Dieser Beitrag wurde am 5. Mai 2023 aktualisiert.

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