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Bei vielen Inhalten, die in sozialen Medien, Newslettern und Blogs geteilt werden, handelt es sich um Empfehlungen. Erfahrungen, Hobbys, Interessen und die Popkultur sind mittlerweile kuratiert, und wir alle unterstützen oder verlinken auf Unternehmen oder Produkte, die uns gefallen. Für Creators mit einem Publikum, das sich an ihren Empfehlungen orientiert, gibt es eine einfache und risikoarme Methode, diese Bemühungen zu monetarisieren: Affiliate-Marketing.
Affiliate-Marketing ist eine großartige Möglichkeit, passiv Einnahmen zu erzielen, indem du eine Provision für Beiträge über Produkte von anderen Unternehmen verdienst. Für viele ist es eine Nebenbeschäftigung, also eine weitere Möglichkeit, Einkommensquellen zu diversifizieren. Für Creators und Influencer:innen aller Art mit einem großen Publikum ist die Partnerschaft mit Marken oder Unternehmen über Affiliate-Marketing-Links eine lukrative Möglichkeit, Geld zu verdienen und ihre Reichweite zu vergrößern.
In diesem Leitfaden wird erklärt, was Affiliate-Marketing für Content Creators ist, die diese Möglichkeit noch nicht kennen. Es wird erläutert, wo es eingesetzt wird, wie Creators vom Affiliate-Marketing profitieren können und welche bewährten Verfahren es gibt, um es optimal zu nutzen.
Was ist Affiliate-Marketing?
Affiliate-Marketing ist ein Marketing- und Vertriebsmodell, bei dem eine Marke Dritte – oft einen Content Creator oder eine andere öffentliche Person – anspricht, um für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu werben. Im Gegenzug dafür, dass sie etwas von einer Marke auf ihren persönlichen Social-Media-Kanälen bewerben, erhalten Creators oder Influencer:innen eine Provision für Verkäufe, die über ihren Empfehlungslink getätigt wurden. Dieser Link ist spezifisch für die Person, die ihn verwendet, und wird individuell erfasst.
Wenn zum Beispiel Creators einen Beitrag über eine Haushaltswarenmarke mit einem Link teilen und ein Follower auf den Link klickt, führt ihn dieser eindeutige Link zu der Website, auf der er einen Kauf tätigen kann. Nach dem Kauf wird er in einem Affiliate-Netzwerk erfasst. Sobald die Transaktion abgeschlossen ist, verdient der Creator eine Provision.
Wo wird Affiliate-Marketing eingesetzt?
Der Großteil des Affiliate-Marketings findet überall dort statt, wo Creators oder Influencer:innen Inhalte veröffentlichen oder teilen. Normalerweise sind es soziale Medien, eine persönliche Website, ein Newsletter oder ein Blog. Meist ist es eine Mischung, weil Creators mehrere Kanäle nutzen können, um ein breiteres Publikum anzusprechen.
Wenn du dich schon einmal durch die Beiträge von Influencer:innen über ein bestimmtes Produkt einer bestimmten Marke geklickt hast, ist der Link, den sie teilen, um es zu kaufen, wahrscheinlich ein Affiliate-Marketing-Link. Genauso verhält es sich, wenn du in einem Artikel oder Newsletter auf Links klickst, in denen Produkte empfohlen werden. Diese Links bringen den Herausgeber:innen oder Ersteller:innen wahrscheinlich ein gewisses Affiliate-Einkommen ein.
Vorteile von Affiliate-Marketing
Es gibt eine Reihe von Vorteilen, wenn man Affiliate-Marketing ausprobiert. Wenn du ein Neuling bist, hat die Marketing-Taktik einige wichtige Vorteile.
Einfach Einrichtung
Es ist relativ einfach, mit Affiliate-Marketing loszulegen. Sobald du entschieden hast, welche Marke oder welches Unternehmen als Partner für dich geeignet ist, musst du nur noch eine Bewerbung oder Anfrage an ein Affiliate-Netzwerk oder Unternehmen senden.
Nach erhaltener Zusage benötigst du lediglich deinen eindeutigen Link für das Produkt. Die Inhaltserstellung für den Affiliate-Link liegt in der Regel bei den Creators oder Influencer:innen, sodass du deine Links in deinen bestehenden Content-Plan einbauen kannst.
Keine Produktentwicklung
Viele Creators und Influencer:innen stehen vor der Frage, was sie mit dem großen Publikum anfangen sollen, das sie gewinnen konnten. Manche stellen ihre eigenen Produkte her. Andere teilen weiterhin Informationen, geben ausgewählte Empfehlungen oder posten über ihr Leben.
Affiliate-Marketing ist eine risikoarme, niedrigschwellige Möglichkeit für alle, die eine Fangemeinde haben, um etwas Geld zu verdienen. Wenn dein Publikum deinem Geschmack bereits vertraut, ist der Sprung zur Werbung für Produkte, die du ohnehin magst, eine gute Alternative zu dem langwierigen Prozess, deine eigenen Produkte zu entwickeln und Vertrauen in diese aufbauen zu müssen.
Passives Einkommen, hohes Verdienstpotenzial
Sobald du deinen Affiliate-Link gepostet und eine solide Strategie entwickelt hast, um Traffic auf deine Inhalte zu lenken, wird deine Provision aus veröffentlichten Inhalten zu einer passiven Einnahmequelle. Solange Leute deine Inhalte entdecken und über deine Links kaufen, wirst du weiterhin eine Provision verdienen.
Ohne die Verantwortung für die Herstellung, Lagerung oder den Versand von Produkten ist alles, was du verdienst, ein direkter Gewinn. Der Schlüssel liegt darin, Partner auszuwählen, die zu deiner speziellen Nische oder deiner Zielgruppe passen. Je nach Zielgruppe ist die Einkommensgrenze hoch.
7 Schritte, um mit Affiliate-Marketing zu beginnen
Da du nun die Grundsätze des Affiliate-Marketings kennst, kannst du es selbst einmal ausprobieren. Beginne damit, deine Nische und deine Inhalte zu berücksichtigen, probiere es aus und passe sie nach und nach an.
1. Definiere deine Nische
Wenn du versuchst, alle anzusprechen, kann das zur Folge haben, dass du am Ende niemanden erreichst. Konzentriere dich auf die Hobbys, Interessen und Ideen, die dazu beigetragen haben, dein Publikum zu gewinnen. Überlege, wo du ein gewisses Maß an Autorität bieten kannst, dem dein Publikum vertrauen wird. Follower und Nutzer:innen kaufen viel eher ein Produkt, das von einer Person beworben wird, die auch verkörpert, was sie vermarktet, als es nur zu Einkommenszwecken zu vermarkten.
Zum Beispiel könnte ein Creator aus dem Keramik-Bereich an handgefertigten Haushaltswaren wie Pinch-Pot-Töpfereien interessiert sein. Eine Partnerschaft mit einer Keramikmarke bietet bessere Erfolgschancen, da es eine klare Verbindung zwischen der Kategorie, der Marke und der Nische des Creators gibt.
2. Finde deine Partner
Es gibt mehrere Möglichkeiten, an einem Affiliate-Marketing-Programm mit einer Marke teilzunehmen. Die erste Option ist, Marken anzusprechen, die dir gefallen und die Affiliate-Marketing-Programme haben, an denen du teilnehmen kannst. Die Teilnahme ist normalerweise kostenlos, aber für viele gibt es ein Bewerbungs- und Genehmigungsverfahren.
Eine weitere Option wäre, Teil eines Affiliate-Marketing-Marktplatzes zu werden. Marktplätze sind Netzwerke, in denen du beliebte Marken und Produkte mit Partnerprogrammen durchsuchen und dich bewerben kannst. Für Anfänger:innen ist dies vielleicht der beste Weg, um sich einen Überblick zu verschaffen, was überhaupt zur Verfügung steht.
Wenn du dich auf dem Marktplatz umsiehst, solltest du dir vor allem zu Beginn Gedanken über deine Verdienstziele machen und vor der Anmeldung prüfen, wie hoch die EPC-Rate (Earn-per-Click, Verdienst pro Klick) ist. Neue Creators werden vielleicht nicht sofort hohe Provisionseinnahmen erzielen, du solltest aber auch nicht weniger als die üblichen Standardsätze erhalten.
3. Wähle deine Plattform
Es gibt eine Reihe von Social-Media-Plattformen, Websites und Blogging-Plattformen, die du auswählen kannst, um deine Affiliate-Marketing-Möglichkeit zu starten. Wähle eine Plattform, die zu deinen Inhalten und deiner Nische passt und auf der du ein Publikum hast.
Du wirst wahrscheinlich den besten Erfolg erzielen, wenn du Inhalte nutzt, die dein Publikum bereits sieht und auf die es reagiert. Zum Beispiel fügen viele Creators und Influencer:innen aus den Bereichen Lifestyle und Mode Affiliate-Links zu ihren Inhalten auf Social-Media-Kanälen wie Instagram, TikTok oder YouTube hinzu. Creators, die für ihre Texte bekannt sind, könnten Links in Newsletter auf Kanälen wie Substack oder Squarespace E-Mail-Marketingeinbinden. Deine eigene persönliche Website ist eine gute Möglichkeit, Links zu hosten, ohne Social-Media-Algorithmen verwalten oder frühere Links sammeln zu müssen, um sie leicht abrufen zu können.
4. Erstelle interessante, hochwertige Inhalte
Hochwertige Inhalte sind ein Muss für jede Marke oder jedes Unternehmen. Selbst wenn wir auf persönlichen Social-Media-Kanälen posten, wählen wir natürlich Inhalte, die unsere Freund:innen unterhalten, interessieren und ansprechen. Es ist unerlässlich, Affiliate-Marketing-Inhalte zu erstellen, die zu dir als Creator oder Influencer:in passen, authentisch sind und etwas vermitteln, was dein Publikum interessiert.
Wenn zum Beispiel minimalistische, modeorientierte Creators anfangen würden, Affiliate-Marketing-Inhalte für eine Marke zu erstellen, die für Maximalismus steht, werden Nutzer:innen wahrscheinlich verwirrt sein und nicht auf den Link klicken. Es kann sogar dazu führen, dass sie den zukünftigen Empfehlungen dieser Creators weniger vertrauen, weil der markenfremde Beitrag die Botschaft vermitteln könnte, dass sie für Dinge werben, an die sie selbst nicht glauben.
Je besser deine Inhalte deine Ästhetik und deinen Geschmack mit der Marke in Einklang bringen, die du unterstützt, desto mehr wird dein Publikum deinen Empfehlungen vertrauen und sich für deine Affiliate-Inhalte interessieren.
5. Erhöhe den Traffic und pflege dein Publikum
Der Erfolg im Affiliate-Marketing hängt von einem hohen Maß an Traffic ab. Je mehr auf deine Affiliate-Links geklickt wird, desto größer ist die Chance, etwas über deine Links zu verkaufen. Überlege dir, wie du den Traffic auf jeder Plattform, die du nutzt, auf deine Links lenken kannst.
Affiliate-Links müssen nicht besonders hervorgehoben werden, aber es ist ein guter Ansatz, wenn du ihn wählst. Die Links können auch auf natürliche Weise in deine bestehenden Inhalte integriert werden. Kehren wir noch einmal zu den minimalistischen Fashion-Creators zurück. Wenn diese Creators monatliche Rezensionen oder Produktanleitungen zum Tragen bestimmter Accessoires veröffentlichen, kann dort einfach ein Affiliate-Link eingefügt werden. Best-of-Fashion-Listen zum Jahresende sind eine weitere guter Möglichkeit, um Links einzuarbeiten.
Überlege, wie deine Inhalte aktuell aussehen und ob sich Links auf natürliche Weise für dein Publikum einfügen lassen.
6. Ergebnisse verfolgen
Keine Marketingstrategie ist ohne Performance-Bericht komplett. Dein Affiliate-Partner wird die Statistiken im Blick haben, die zur Generierung deiner Provision erforderlich sind, aber sorge dafür, dass du deinen Traffic, dein Engagement und deine Link-Klicks selbst überwachst. Die meisten Plattformen helfen dir dabei, diese Informationen auf einem Dashboard zu verfolgen, damit du nachvollziehen kannst, wie oft Nutzer:innen auf deine Inhalte zugreifen, ob sie darauf klicken und wie oft.
Diese Daten geben dir sofort einen Überblick darüber, an welchen Inhalten oder Produkten dein Publikum am meisten interessiert ist. Mehr Käufe sind ein guter Indikator, aber auch Daten aus der Zeit vor einem Kauf sind wertvoll. Aufrufe können als Richtschnur dafür dienen, welche Art von Inhalten du erstellen solltest, während eine höhere Anzahl von Klicks, die nicht zu einem Kauf führen, ein Zeichen dafür sein könnte, dass du ein Produkt, das du bewirbst, noch einmal überdenken musst.
7. Passe dich an
Affiliate-Marketing erfordert, dass du etwas herumprobieren musst, genau wie bei jeder anderen Art von Inhalten. Wenn du feststellst, dass bestimmte Affiliate-Marketing-Links nicht oft angeklickt werden oder die Inhalte nicht so beliebt sind wie deine früheren Beiträge ohne Marketing, solltest du einige Anpassungen vornehmen.
Lege zuerst einen Referenzwert für die Performance fest. Du kannst zum Beispiel die Interaktionsdaten der letzten sechs Monate, wie Öffnungen, Klicks, Likes und Views, verwenden, um sie mit deinen Affiliate-Marketing-Inhalten zu vergleichen. Beginne bei den Klicks und Conversions deiner Links, mit den Daten eines Monats als Ausgangsbasis und erweitere deine Timeline zum Vergleich im Laufe der Zeit. Nutze dann die dir zur Verfügung stehenden Daten, um deine Affiliate-Marketing-Strategie zu vergleichen und bei Bedarf zu ändern.
Best Practices für deine Affiliate-Marketing-Strategie
Im Laufe der Zeit wirst du einige persönliche Best Practices entwickeln, die auf deinen Inhaltsstil und dein Publikum zugeschnitten sind. Aber diese Tipps können dir auch als Orientierungshilfe für die Entwicklung deiner eigenen Affiliate-Marketing-Strategie dienen.
Erlange Einblicke in deine Einnahmen und lege Erwartungen für die Monetarisierungsziele fest
Nicht jeder Affiliate-Marketing-Link wird dir Tausende von Euro einbringen. Setze deine Erwartungen nicht zu hoch an, vor allem, wenn du gerade erst anfängst und noch nie versucht hast, bei deinem Publikum zu werben.
Eine Umfrage unter Inhaltsersteller:innen mit einer großen Fangemeinde ergab, dass 23 % 100–500 $ an Affiliate-Provisionen verdient haben und 28 % 1.000–5.000 $ an Einnahmen verzeichnen konnten. Die Provisionssätze können auch je nach Marke variieren. Wenn zum Beispiel eine Person eine Jeans kauft, die 70 $ kostet, und deine Provision auf alle Verkäufe dieses Produkts 1 % beträgt, verdienst du pro Verkauf 0.70 $. Setze dir Ziele auf der Grundlage dessen, was für deine Affiliate-Vereinbarungen und die Größe deiner Zielgruppe realistisch erscheint.
Baue Vertrauen bei deinem Publikum auf
Menschen werden ständig mit Werbung konfrontiert. Werbung ist fast überall. Denke daran, warum deine Follower überhaupt beschlossen haben, dir zu folgen. Bewahre ihr Vertrauen und biete ihnen einen Mehrwert, um zu zeigen, dass du ihre Zeit und Unterstützung respektierst.
Fast 81 % der Verbraucher:innen sind von Influencer- oder Creator-Marketing begeistert. Die Nutzer:innen vertrauen den Empfehlungen derer, denen sie folgen. Achte darauf, dass du dieses Vertrauen bewahrst und stärkst und nicht einfach nur hohle Beiträge mit Links versiehst. Eine gute Faustregel ist, nichts zu empfehlen, was du nicht selbst verwenden würdest.
Kenne die Vorschriften deiner Plattform
Wenn du Affiliate-Links verwendest, ist es wichtig, dass du dir über deine eigene Rolle und Verantwortung im Klaren bist, ob und welche Vorschriften oder Bedenken es für die jeweilige Plattform zu berücksichtigen gibt. Die Vorschriften können auch je nach deinem Standort variieren, insbesondere, wenn es um Datenschutz und Verbraucherdaten geht.
Entscheidend ist auch, dass du deinem Publikum mitteilst, wenn du eine Anzeige schaltest oder eine Partnerschaft mit einer Marke eingehst. Prüfe die Richtlinien für deine Plattformen, aber in der Regel musst du die Werbung offenlegen, um Folgendes zu gewährleisten:
Hebe deutlich hervor, dass sie sich eine Anzeige ansehen, damit deine Follower Bescheid wissen.
Sei bei jedem gesponserten oder Affiliate-Beitrag konsistent
Formuliere klar und deutlich, wer der Partner oder die Marke ist