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So erstellst du eine Website für ein Nachhilfe- und Bildungsunternehmen

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Egal, ob du einen Prüfungsvorbereitungsservice betreibst, Musikunterricht gibst, eine Tanzschule leitest oder berufliche Fortbildungen anbietest – deine Website hat einen entscheidenden Einfluss darauf, wie Schüler:innen und Eltern dein Unternehmen entdecken und bewerten. Oft ist sie der erste Ort, an dem sie sich darüber informieren, was du unterrichtest, für wen dein Angebot gedacht ist, warum sie auf dein Programm vertrauen sollten und wie sie sich anmelden können.

Im Folgenden erfährst du, warum eine Website für Nachhilfe- und Bildungsunternehmen wichtig ist, welche Schritte du unternehmen musst, um eine Website zu erstellen, die deine Ziele unterstützt, und was sie enthalten sollte, damit potenzielle Schüler:innen sich vertrauensvoll für dich entscheiden.

Mit einer Probe-Website beginnen

Warum ist eine Website für Nachhilfe- und Bildungsunternehmen wichtig?

Eine Website macht dein Unternehmen bei potenziellen Schüler:innen bekannt und schafft Vertrauen, noch bevor du mit einem Schüler, einer Schülerin oder Elternteil sprichst. Leute, die nach Nachhilfe, Unterricht oder Kursen suchen, wollen schnell klare Antworten: Wen sollten sie in Betracht ziehen und warum? Was wird unterrichtet? An wen wendet sich das Angebot? Wie viel kostet es und wie kann man einsteigen? Wenn deine Website diese Infos nicht bereitstellt, finden dich potenzielle Kund:innen bei ihrer Suche vielleicht gar nicht oder sie suchen weiter, selbst wenn sie auf deiner Website landen.

Betrachte deine Website als dynamische Online-Broschüre. Sie sollte deinen Unterrichtsansatz erklären, Programme und Niveaustufen beschreiben, Referenzen und Erfahrungsberichte enthalten sowie Besucher zur Vereinbarung eines Beratungsgesprächs oder zur Anmeldung für Kurse führen.

Eine aussagekräftige Website hilft dir auch, dich von anderen Anbietern abzuheben. Unabhängig davon, ob du dich auf die Vorbereitung auf standardisierte Tests, privaten Musikunterricht, Sprachunterricht in Gruppen oder berufsbezogene Schulungen spezialisiert hast, bietet dir deine Website die Möglichkeit, deine Werte und deinen Unterrichtsstil klar zu kommunizieren, um potenzielle Schüler:innen für dich zu gewinnen. 

In 10 Schritten zur Website für Nachhilfe und Bildung

Bevor du mit der Auswahl von Schriftarten oder Layouts anfängst, solltest du dir die Zeit nehmen, um zu festzulegen, was du anbietest, an wen du dein Angebot richtest und was Erfolg für dein Unternehmen bedeutet. Das hilft dir, beim Einrichten deiner Website schneller Entscheidungen zu treffen.

1. Definiere deine Dienstleistungen und deine Zielgruppe

Überleg dir zuerst genau, was du unterrichtest und für wen. Bildungsangebote können sehr unterschiedlich sein, und wenn du hier Klarheit schaffst, wird es einfacher, den Rest deiner Website zu gestalten.

Als Nachhilfelehrer:in für Prüfungsvorbereitung könntest du zum Beispiel Abiturvorbereitung oder Vorbereitung auf Studierfähigkeitstests anbieten. Als Musiklehrer:in könntest du Anfänger:innen und Fortgeschrittenen Klavierunterricht geben, während eine Tanzschule Kurse nach Altersgruppen und Stilrichtungen anbieten könnte.

Liste alle von dir angebotenen Dienstleistungen oder Programme auf und beschreibe die jeweils ideale Zielgruppe. Das hilft dir dabei, klarere Texte für die einzelnen Seiten zu verfassen, und stellt sicher, dass Besucher:innen schnell erkennen, ob dein Angebot für sie geeignet ist.

2. Setze dir Ziele für dein Unternehmen und deine Website

Klare Ziele können dich bei der Entscheidung darüber unterstützen, welche Webseiten du erstellen und was du auf den einzelnen Seiten hervorheben möchtest.

Frag dich, was deine Website für dein Unternehmen tun soll. Wünschst du dir mehr Nachfrage nach Einzel-Nachhilfestunden? Möchtest du mehr Teilnehmer:innen für Gruppenstunden gewinnen? Oder sollen es mehr Anmeldungen für Probestunden sein?

Wenn du zum Beispiel mehr Schüler:innen für deine Sprachschule gewinnen willst, solltest du die Vorteile der Kurse und die Anmeldefristen auf deiner Startseite gut sichtbar hervorheben. Wenn du dich auf Privatunterricht konzentrierst, sind vielleicht eine Seite für die Buchung von Terminen und Erfahrungsberichte von Schüler:innen wichtiger.

Lies den vollständigen Leitfaden zur Zielsetzung

3. Kauf eine Website-Domain und entscheide dich für einen Website-Builder

Dein Domainname sollte eng mit deinem Unternehmensnamen verbunden und leicht zu merken sein. Kurze, einfache URLs sind für Schüler:innen und Eltern leichter zu merken und zu teilen.

Bei der Auswahl eines Website-Builders solltest du sowohl deine aktuellen als auch deine zukünftigen Bedürfnisse berücksichtigen. Vielleicht brauchst du jetzt nur einfache Seiten, möchtest aber später Online-Zahlungen, Terminplanung, E-Mail-Marketing oder Seiten nur für Mitglieder hinzufügen, um separate Bereiche für verschiedene Schülergruppen zu schaffen. 

Die Wahl einer flexiblen Plattform kann dir Zeit sparen und Verwirrung vermeiden, wenn dein Unternehmen wächst.

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4. Plane die Struktur deiner Website

Der Aufbau ist genauso wichtig wie der Inhalt – je einfacher Besucher:innen sich auf deiner Website zurechtfinden, desto länger bleiben sie und desto eher werden sie zu Kund:innen. 

Du kannst deine Website mit einer einzigen Seite starten, aber die meisten Nachhilfe- und Bildungsunternehmen brauchen irgendwann mehr Seiten, um ihr gesamtes Angebot zu präsentieren.

Idealerweise sollte deine Website Folgendes umfassen:

  • Startseite: Betrachte sie als Überblick über dein Unternehmen und die wichtigsten Abschnitte deiner Website. Wenn du mit dieser einen Seite startest, sollte sie die wichtigsten Details enthalten.

  • Info-Seite: Bau Vertrauen auf, indem du mehr über dein Unternehmen, dein Fachwissen, deine Lehr- oder Trainingsphilosophie und deine Mitarbeiter:innen erzählst.

  • Service- oder Programm-Seite: Erläutere die Optionen der Schüler:innen, einschließlich der jeweiligen Inhalte und Vorteile, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können. 

  • Preise oder Informationen zur Anmeldung: Wenn du keine festen Preise angeben möchtest, solltest du einen Anfangspreis oder eine Preisspanne nennen.

  • Kontakt-Seite: Mach es potenziellen Schüler:innen oder deren Eltern leicht, bei dir zu Buchen oder dich für Fragen zu kontaktieren.

  • Erfahrungsberichte oder Rezensionen: Dieser Social Proof hilft dir zu zeigen, dass du dich bewährt hast und es bereits Schüler:innen gibt, die dir Vertrauen schenken.

Vielleicht möchtest du auch Seiten zum Veröffentlichen von Stundenplänen, Dozentenbiografien, FAQs oder Ressourcen für Schüler:innen einrichten.

Sobald du entschieden hast, welche Seiten du brauchst, solltest du deine Navigation so gestalten, dass Besucher:innen wichtige Infos schnell finden können. Ein Elternteil, das zum Beispiel eine Website zur Prüfungsvorbereitung besucht, will vielleicht zuerst Ergebnisse und Erfahrungsberichte sehen. Sorge dafür, dass diese von der Startseite und der Header-Navigation aus leicht zugänglich sind. Du könntest auch eine Suchfunktion auf deiner Website einbauen.

5. Füge Terminplanungs- und Anfrage-Workflows hinzu

Mach es den Leuten leicht, den nächsten Schritt zu unternehmen. Hier kann ein Buchungstool für Beratungen, Probestunden oder Einstufungstests hilfreich sein. Du kannst Schüler:innen auch die direkte Buchung von Kursen ermöglichen. 

Mit individuell angepassten Kontaktformularen kannst du Anfragen erfassen, neue Lernende aufnehmen und eine E-Mail-Liste aufbauen. Wenn du Zeit sparen willst, richte automatische Antworten ein, um Formular-Eingänge zu bestätigen, über die nächsten Schritte zu informieren oder vor der ersten Sitzung Details zur Vorbereitung mitzuteilen.

Diese Abläufe sparen Zeit und gestalten die Erfahrung für dich und deine Schüler:innen reibungsloser, indem sie Hindernisse beseitigen, die sie von der Zusammenarbeit mit dir abhalten könnten.

6. Verwende Texte und visuelle Elemente, die deinen Unterrichtsstil zum Ausdruck bringen

Deine Website soll den Besucher:innen einen Eindruck davon vermitteln, wie es ist, bei dir zu lernen.

Verwende klare, verständliche Sprache, um deinen Ansatz, deine Erfahrungen und deine Erwartungen zu beschreiben. Vermeide Fachjargon und konzentriere dich auf Ziele, die für die Schüler wichtig sind, wie das Erlangen Selbstvertrauen, Kompetenzentwicklung oder messbare Ergebnisse.

Auch die Optik ist wichtig. Fotos von Dozent:innen, Unterrichtsräumen, Aufführungen oder Unterrichtsstunden tragen dazu bei, dass dein Unternehmen nahbar und authentisch wirkt. Wähle Farben und Schriftarten, die die Lesbarkeit verbessern und zu deiner Zielgruppe und deiner professionellen Marke passen.

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7. Optimiere das Nutzererlebnis auf deiner Website

Eine gute Nutzererfahrung sorgt dafür, dass die Besucher:innen, sich auf deine Inhalte konzentrieren können, anstatt mit deiner Website zu kämpfen.

Hier einige wichtige Überlegungen zur Nutzererfahrung:

  • Barrierefreiheit: Füge den Bildern beschreibenden Alternativtext hinzu und stelle sicher, dass der Text leicht lesbar ist.

  • Geschwindigkeit: Vermeide es, Seiten mit großen Dateien zu überladen, etwa mit langen Videos, die die Ladezeiten verlangsamen.

  • Für Mobilgeräte optimiertes Design: Viele Besucher:innen sehen sich deine Website auf einem Smartphone an. Daher sollte sie auf verschiedenen Geräten und Bildschirmgrößen gut funktionieren und schnell laden.

Probier deine Website im Zweifelsfall selbst aus oder bitte eine befreundete Person, sie zu testen und dir zu sagen, wo sie hängen geblieben ist oder frustriert oder verwirrt war. Eine gute Benutzererfahrung wirkt sich auch positiv auf das SEO-Ranking aus, da sie beeinflusst, wie nützlich deine Website für die Besucher ist.

8. Beachte SEO-Best Practices

Wenn du deine Website so optimierst, dass sie in Such- und KI-Ergebnissen erscheint, können neue Schüler:innen dich leichter finden. Zwar können mehrere Faktoren deine Sichtbarkeit beeinflussen, du kannst jedoch mit ein paar einfachen Techniken beginnen.

  • Verwende Formulierungen, nach denen deine Zielgruppe suchen könnte, wie zum Beispiel „Nachhilfe für Abiturvorbereitung in München“ oder „Anfänger-Gitarrenunterricht online“. 

  • Gib Informationen zum Standort an und erwähne alle Online-Unternehmensprofile, wenn du Präsenzunterricht oder Kurse anbietest.

  • Bitte um Bewertungen und Erfahrungsberichte auf Bewertungs-Websites von Drittanbietern.

  • Gib den Texten auf deiner Website eine Struktur, bei der Überschriften allgemeine, wichtige Infos hervorheben und Details darunter angeordnet sind. 

9. Bewirb deine Website

Sobald deine Website online ist, teile sie überall, wo es für dich Sinn ergibt, um sie bekannt zu machen. Deine Website sollte der zentrale Ort sein, an den du Leute weiterleitest, die mehr erfahren oder sich anmelden wollen.

Verlinke sie in deinen Social-Media-Profilen, deinen E-Mail-Signaturen und in Online-Verzeichnissen. Wenn du mit Schulen oder Gemeindeorganisationen zusammenarbeitest, stell sicher, dass auch sie deine Website verlinken.

10. Aktualisiere deine Website regelmäßig

Deine Angebote, dein Zeitplan und deine Referenzen werden sich mit der Zeit ändern, und deine Website sollte das widerspiegeln.

Aktualisiere Kursinfos, füge neue Erfahrungsberichte hinzu und überarbeite Inhalte, wenn dein Unternehmen wächst. Eine jährliche Überprüfung ist eine gute Basis, aber häufigere Aktualisierungen können sowohl die Genauigkeit als auch die Sichtbarkeit verbessern.

Eine gut gestaltete Website hilft deinem Nachhilfe- oder Bildungsunternehmen, klar zu kommunizieren, Vertrauen aufzubauen und die Teilnehmerzahlen zu steigern. Deine Website muss nicht alles auf einmal leisten. Beginnen Sie mit dem Wesentlichen. Du kannst sie dann ausbauen und verfeinern, wenn sich dein Bildungsunternehmen weiterentwickelt. Definiere deine Dienstleistungen, setze Ziele und konzentriere dich auf die Benutzerfreundlichkeit. So erstellst du eine Website, die sowohl deine Schüler als auch deine langfristigen Business-Pläne unterstützt.

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