In unserem kostenlosen Leitfaden erfährst du, wie du einen ansprechenden und rentablen Blog erstellst.
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Für vielbeschäftigte Geschäftsinhaber:innen, die einen Blog brauchen, klingt das Auslagern des Schreibens an eine KI nach einer smarten Lösung. Hochwertige Inhalte zu produzieren kostet Zeit und Geld, und eine KI stellt in Aussicht, diese Aufgabe schnell zu erledigen. Es gibt jedoch wichtige Punkte, die du beachten solltest, wenn du KI für das Schreiben einsetzt. KI ist ein Tool, aber kein Ersatz für menschliches Fachwissen oder menschliche Sichtweisen. Außerdem birgt das Veröffentlichen oder Verwenden von Texten ohne menschliches Zutun gewisse Risiken.
Wenn du erwägst, KI zum Schreiben von Inhalten zu verwenden, kann dieser Leitfaden einige Fragen beantworten und dir helfen, KI-Tools zu deinem Vorteil zu nutzen.
Was ist KI-Schreiben?
Unter KI-Schreiben versteht man die Verwendung von Produkten, die mit generativer künstlicher Intelligenz arbeiten, um Inhalte zu verfassen. Diese Tools basieren auf umfangreichen Sprachmodellen (LLMs), die anhand großer Mengen von Online-Daten erstellt werden, um relevante Antworten auf Aufforderungen oder Benutzeranfragen zu geben.
Generative KI-Dienste können Texte in einer Reihe von Formaten ausspucken: Artikelüberschriften, Essays, Slogans und sogar Kurzgeschichten. Anschließend kannst du den Text für Dinge wie Stimme, Tonalität, Stil usw. anpassen.
Es mangelt nicht an KI-Tools für dein Unternehmen:
Marketing: KI-Marketingtools übernehmen alles, von der Inhaltsoptimierung bis hin zur Marktforschung. Manche erstellen Bilder von Grund auf neu. Andere peppen Inhalte für SEO-Rankings auf.
Text übersetzen: KI-Übersetzungstools helfen Menschen, über verschiedene Sprachen hinweg zu kommunizieren. Ein kostenloses Tool könnte über 100 Sprachen abdecken. Im Gegensatz dazu könnte sich ein KI-Übersetzer mehr auf gängige globale Sprachen konzentrieren und sich dadurch auszeichnen, Nuancen in komplexen Sätzen beizubehalten.
Geschäftliche Texte: Zahlreiche KI-Tools befassen sich mit dem Schreiben für Unternehmen. KI-Tools können Pitch Decks erstellen, während andere die Grammatik überprüfen und lange E-Mails zusammenfassen.
Kreatives Schreiben: Obwohl der Einsatz von KI nicht unumstritten ist, wird sie zunehmend für kreatives Schreiben eingesetzt. Ein Standard-LLM kann alberne Limericks verfassen. Andere, die sich an Romanautor:innen richten, verfügen über einen „Umschreiben“-Button, um Zeilen zu korrigieren.
Vorteile der Verwendung von KI-generierten Inhalten
Von neuen Ideen bis hin zur Zusammenfassung öffentlicher Erkenntnisse kann KI beim Schreiben behilflich sein, besonders in der Planungs- und Entwicklungsphase. Um effektive Ergebnisse zu erzielen, empfiehlt es sich, genau anzugeben, was du willst, oder deine Anfragen auf der Grundlage der erhaltenen Antworten zu präzisieren.
Brainstorming: Gib der KI eine Aufforderung, und sie kann dir ohne Weiteres eine Reihe von Ideen vorschlagen, um dir den Einstieg zu erleichtern.
Recherche: Für Recherchen und Forschung kann KI wie eine Suchmaschine funktionieren und Artikel, wissenschaftliche Arbeiten, öffentliche Unterlagen und andere Literatur zu einem bestimmten Thema zusammenfassen.
Korrekturlesen: Es gibt eine Vielzahl von Korrekturleseprogrammen, du kannst aber auch einen Textblock in ein Tool einfügen und es auffordern, Stellen hervorzuheben, die verbessert werden könnten. Für Grammatik gibt es auch KI-Grammatikprüfer.
Thesaurus: Wie ein Thesaurus können KI-Tools Formulierungsvorschläge anbieten und nach Kriterien wie Artikelthema, Kontext, gewünschter Aussage und Tonfall aufschlüsseln.
Erfahre, wie man den KI-Autor von Squarespace verwendet
Nachteile der Verwendung von KI-generierten Inhalten
KI kann nützlich sein, um den Schreibprozess in Gang zu bringen. Allerdings sollte man sich nicht allzu sehr darauf verlassen, vor allem nicht, wenn es um Tatsachenforschung und die Veröffentlichung von Inhalten geht. Im Folgenden haben wir einige Nachteile zusammengestellt, die du im Hinterkopf behalten solltest.
Risiko von Ungenauigkeiten: KI-Tools sind nicht immer in der Lage, glaubwürdige von falschen Informationen aus dem Internet zu unterscheiden. Diese Tools sind auch dafür bekannt, dass sie auf Aufforderungen hin Informationen erfinden oder „halluzinieren“.
Plagiate und urheberrechtliche Bedenken: Da diese Tools anhand einer riesigen Menge von Texten aus dem Internet geschult werden, gibt es Bedenken, dass einige dieser Arbeiten ohne die Erlaubnis der Autor:innen geklaut oder zweckentfremdet werden könnten.
Ethische Fragen und Vorurteile: Voreingenommenheit ist ein ernstes Problem, und diese Tools befinden sich in einer rechtlichen Grauzone, wenn es um das Copyright geht. Darüber hinaus gibt es insbesondere in kreativen Berufen die berechtigte Sorge, dass ein übermäßiger Einsatz von KI den Lebensunterhalt von Menschen, die ihren Lebensunterhalt mit der Erstellung von Inhalten verdienen, untergraben könnte.
SEO-Bedenken: KI-Tools generieren von Natur aus ein Aggregat von Informationen, was zur Folge haben kann, dass es den Ergebnissen an Einzigartigkeit mangelt. Die Suchmaschinenalgorithmen legen Wert auf Erfahrung und Vertrauenswürdigkeit. Mit Inhalten, die nichts Hilfreiches oder Neues vermitteln, kann es schwierig sein, Leser:innen anzusprechen oder in den Suchergebnissen zu erscheinen.
Beginne in 4 Schritten, KI zum Bloggen zu verwenden
Da du nun ein Gefühl für die Vor- und Nachteile des KI-Schreibens hast, kannst du am besten beurteilen, ob es das Richtige für dich ist und ob du es einmal selbst ausprobieren willst. So kannst du loslegen:
1. Wähle ein KI-Schreibtool
Bevor du mit dem Verfassen von Inhalten beginnst, solltest du dir über deine Ziele im Klaren sein. Willst du Neuigkeiten und Updates über deine Marke verfassen? Oder Blogs veröffentlichen, um deine Website für SEO zu optimieren? Die Antworten auf diese Fragen helfen dir bei der Auswahl der richtigen Software oder bei der Entscheidung, wann und wie du einen KI-Autor für eine bestimmte Aufgabe einsetzen willst.
Hier sind einige weitere hilfreiche Kriterien, die du berücksichtigen solltest.
Qualität der Inhalte: Die Qualität ist von Tool zu Tool unterschiedlich, daher solltest du die Ergebnisse vergleichen. Beachte, dass du das Endprodukt immer noch bearbeiten musst, egal wie gut die Ergebnisse sein mögen.
Sicherheit und Datenschutz: Es ist wichtig, dass deine Daten sicher sind. Geschäftsinhaber:innen sollten sich über Vorgehensweisen wie Datenverschlüsselung, Sicherheitsprüfungen und die Einhaltung von Branchenvorschriften informieren.
Anpassbarkeit: Einige Tools verwenden spezielle Eingabeaufforderungen für ihre Ergebnisse, während andere sich darauf konzentrieren, die Aufgabe schnell zu erledigen. Du wirst vielleicht feststellen, dass die Möglichkeit, Anpassungen vorzunehmen, den Inhalt verbessert.
Nutzerfreundlichkeit: Die besten KI-Tools sind einfach in der Handhabung und lassen sich in bestehende Workflows integrieren. Wenn das Programm zu kompliziert ist, wirst du es wahrscheinlich nicht verwenden wollen.
Preis-/Leistungsverhältnis: Bei der Bewertung eines KI-Tool ist es hilfreich, nicht nur die Anschaffungskosten zu betrachten. Erfordert es laufende Ausgaben für Dinge wie Schulungen, Abogebühren, Anpassung und Integration? Diese Kosten können sich summieren, daher solltest du gut überlegen, ob sich die Investition für dich lohnt.
2. Gib Aufforderungen ein, um Texte zu generieren
KI-Tools benötigen einen Prompt, also eine Aufforderung, um Texte zu generieren, die in der Regel in eine von zwei Kategorien fällt: gesprächsorientiert und strukturiert. Effektives Prompten erfordert einige Übung.
Gesprächsanweisungen: Mit Gesprächsaufforderungen erläuterst du, welche Art von Inhalten du möchtest und wie sie klingen sollen. Es sind keine speziellen Eingabeaufforderungen oder Fachkenntnisse erforderlich, was die Nutzung intuitiv macht. Leider ist die Qualität nicht immer garantiert, weshalb es nicht jedermanns Sache ist.
Strukturierte Aufforderungen: Strukturierte Aufforderungen beziehen sich darauf, explizite Anweisungen und Beispiele zu geben. Je definierter deine Prompts sind, desto einfacher wird es für KI-Tools sein, den Fokus zu setzen, was wiederum ihre Ergebnisse optimiert.
Es wird zum Beispiel einen großen Unterschied in deinen Ergebnissen geben, wenn deine Aufforderung lautet: „Schreibe einen Blogbeitrag, der die Einführung neuer Frühlingsarrangements für eine Blumendesign-Firma namens Hale beschreibt“, oder „Schreibe einen Marketing-Blogbeitrag für neue Frühlingsarrangements für eine Blumendesign-Firma namens Hale. Sieh dir diese Websites als Beispiele für Markenstimmen an und sprich ein Publikum von Käufer:innen der Generation Z und Millennials an, die Wert darauf legen, kleine Unternehmen und nachhaltige Anbaumethoden zu unterstützen. Füge das Such-Keyword „Florist Kreuzberg“ ein. Erstelle zwei alternative Versionen in verschiedenen Stilen."
3. Generiere den Inhalt
Behalte immer im Hinterkopf, dass die Qualität deiner Aufforderung die Qualität deiner Antwort beeinflusst. Wenn du also mit den Ergebnissen unzufrieden bist, solltest du erwägen, mehr Beschreibungen und direkte Anweisungen hinzuzufügen.
Dies sind einige Aspekte, die du berücksichtigen kannst, um die Ergebnisse zu verbessern.
Sei konkret. Nach einer Kurzgeschichte zu fragen ist eine Sache. Nach einem fesselnden Krimi im Stil von Agatha Christie zu fragen, eine andere. Je spezifischer die Anfrage ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, eine unzureichende Antwort zu erhalten.
Beschreibe, wie es präsentiert werden soll. Möchtest du deine Ergebnisse als Zusammenfassung, Auflistung oder als Dialog im Stil des Film Noir? Möchtest du, dass der Text Quellen aus den letzten zwei Jahren zitiert? Es kann auch hilfreich sein, ein Beispiel zu nennen oder einzufügen, das deinen Vorstellungen entspricht.
Verwende „Dos“ und „don'ts“. Eine weitere Möglichkeit, deine Ergebnisse zu verbessern, besteht darin, der KI mitzuteilen, was sie mit aufnehmen und was sie weglassen soll. Wenn du zum Beispiel Slogans für die Wintersaison für ein Blumengeschäft schreibst, das nur mit Blumen der Saison arbeitet, solltest du dem Tool unbedingt sagen, dass es „Blumen, die im Sommer blühen“ weglassen soll.
Bitte das Tool um Klärung. Um sicherzugehen, dass dein KI-Tool deine Anweisungen versteht, kannst du dir zuerst bestätigen lassen, dass es versteht, worum es bei deinem Prompt geht, bevor es loslegt. Oder bitte es, drei klärende Fragen zu stellen, bevor es anfängt, eine Antwort zu generieren.
4. Überprüfe alle von KI generierten Inhalte
Nach Erhalt deiner Inhalte solltest du sie gut überprüfen. Stelle ein paar Fragen, um zu entscheiden, ob sie die Anforderungen erfüllen.
Klingt der Text zu vage oder zu roboterhaft?
Ist der Text in meiner Markenstimme verfasst?
Wirkt der Text wie eine Kopie von etwas, was es bereits gibt?
Wird hier die Arbeit von jemandem verwertet, ohne die Quelle zu nennen?
Beinhaltet der Text Informationen, die speziell auf mein Unternehmen gemünzt sind?
Ist der Text etwas, das ich auch so geschrieben hätte?
Plagiatsprüfer können dir helfen, direktes Kopieren zu erkennen, allerdings sind sie nicht immer genau. Am besten ist es, wenn du auf altbewährte Weise vorgehst, indem du alle Quellen recherchierst und überprüfst.
Dies sind einige Warnsignale, auf die du achten solltest:
Sich wiederholende Sprache
Fehlende Zitate
Fehlende Quellenangaben
Mangel an Anekdoten, Meinungen oder Perspektiven
Veraltete und falsche Informationen
Auch wenn deine Inhalte einwandfrei sind, empfehlen wir dir, alle Blogtexte zu bearbeiten, die von KI-Autoren erstellt wurden. Zu den besten Bloginhalten gehören deine persönliche Erfahrung und dein Fachwissen – und zwar aus denselben Gründen, aus denen sich Leute für deine Marke oder dein Unternehmen interessieren. Was sie anspricht, ist deine Persönlichkeit und der menschlichen Touch, den du einbringst.
Blog-Inhalte, die nach dir klingen und deine Sichtweise widerspiegeln, werden Besucher:innen nicht nur zum Lesen anregen, sondern auch neue Einblicke bieten. Beides sind Dinge, die Suchmaschinen in Rankings berücksichtigen, wohingegen allgemeinere Inhalte im Hinblick auf die Sichtbarkeit in den Suchergebnissen möglicherweise nicht wettbewerbsfähig sind.