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Cam Kirk über Markenaufbau

Wer eine Marke aufbauen möchte, die bei Kunden gut ankommt, muss durchdacht und methodisch vorgehen. Du willst einen einzigartigen Look and Feel, Botschaften, die deinen Wettbewerbsvorteil unterstreichen, und attraktives Marketing – all das basierend auf deinem Standpunkt und einem fundierten Verständnis deiner Positionierung auf dem Markt. Aber wie beginnt man nun tatsächlich damit, diese Identität zu konzipieren und über dein Unternehmen in Umlauf zu bringen?

Im Video oben gibt der in Atlanta wohnende Cam Kirk professionelle Tipps, wie man zum Herzstück seiner Marke vordringt – im Rahmen von CCNYC’s Creative Curriculum 2020, gestartet in Partnerschaft mit Squarespace. Er hat sich mit uns auch darüber unterhalten, wie seine eigene Karriere begann, wie man eine Karriere im Kreativbereich angeht und darauf aufbauend den digitalen Raum erobert.

Squarespace: Welche Faktoren haben dich am Anfang deiner Karriere als Fotograf beeinflusst?

Cam Kirk: Ich hatte gerade meinen College-Abschluss gemacht und wusste eigentlich nur, dass ich unbedingt eine Möglichkeit finden musste, in Atlanta bleiben zu können. Damals hatte ich gehofft, über Künstlermanagement den Einstieg in die Musikbranche zu schaffen. Und ich besaß eine Kamera, die ich vor ein paar Jahren gekauft hatte und die nur als Staubfänger diente. Ich nutzte meine Kamera, um meinen Künstler zu fotografieren, und konnte mir nebenbei bei einem anderen Künstler in der Gegend ein bisschen zusätzliches Geld verdienen, der auch Content brauchte, sich aber keinen professionellen Fotografen leisten konnte. Ich war der Typ, der eine Kamera und ein paar Grundkenntnisse hatte, deshalb hat man mich ab und an für 50 $ engagiert. Damals habe ich Fotografie noch nicht als Karriereoption betrachtet, sondern einfach als Nebenverdienst, bis ich herausfinden würde, wie mir der Einstieg in die Branche gelingen könnte. Ich habe in Teilzeit für eine Sneaker-Marke gearbeitet, um meine Miete zahlen zu können, aber den Job habe ich Ende 2011 verloren. Ab diesem Zeitpunkt beschloss ich, mich wirklich auf meine Kamera zu konzentrieren und sie tatsächlich als Medium zu nutzen, das mein Leben ändern würde. Buchstäblich zwei Monate nach dem Entschluss, mich voll und ganz auf die Kamera als meine Haupteinkommensquelle zu konzentrieren, ging meine Karriere ab wie eine Rakete und ich arbeitete mit einigen der wichtigsten Künstler der Welt zusammen.

SQSP: Wie bist du in den frühen Phasen dein Marketing angegangen, um dich potenziellen Kunden vorzustellen?

CK: Ich habe so viel von der Branche aus der Perspektive des Künstlers gelernt. Deshalb war meine Marketing-Strategie in erster Linie immer eine Nachahmung dessen, was Künstler machen. Mein Mantra war schon immer, mich selbst wie einen Künstler zu vermarkten. Wenn also ein Künstler sich fotografieren lässt, sollte ich mich auch fotografieren lassen. Wenn ein Künstler Interviews zu seiner Arbeit gibt, sollte ich das auch tun usw.

SQSP: Deine Porträts kombinieren authentische Porträtaufnahmen deiner Subjekte mit deinem persönlichen und charakteristischen visuellen Stil. Was hat dir am Anfang geholfen, diesen Stil zu perfektionieren?

CK: Meine Persönlichkeit ist die wichtigste Quelle für meinen Stil. Ich bin ein ziemlich ruhiger und entspannter Mensch, sehr behutsam. Am Anfang meiner Karriere als Fotograf war ich immer zu nervös, meinen Künstler zu bitten, sich zu bewegen oder zu posieren. Deshalb habe ich mich darauf konzentriert, eine Fliege auf der Wand zu sein und einfach nur Schnappschüsse zu machen, um die Atmosphäre nicht zu stören. Wie sich herausstellte, war das ein Stil, der die Leute begeistert hat und dem ich meinem Spitznamen verdanke: „The Eye of the Atlanta“.

SQSP: Warum ist eine einzigartige visuelle Markenidentität wichtig in einer zunehmend digitalen Welt?

CK: In der heutigen Welt konsumieren Einzelpersonen visuelle Elemente in enorm hohem Tempo, weshalb es wichtig ist, dass du dich mit auffallenden Visuals von der Menge abhebst.

SQSP: Welche Rolle spielt deine Online-Präsenz heute in deinem Unternehmen?

CK: Meine Online-Präsenz macht etwa 50 % meiner Markenpräsenz aus. Außer der Arbeit, die ich in meinem Studio mache, ist auch der Content, den wir auf Social Media posten, in gleichem Maße entscheidend und wichtig. Wir finden immer eine Möglichkeit, unsere physikalischen Realitäten über das Internet mit der Welt zu teilen. 

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