Künstler

Daniel Arsham

Daniel Arsham nutzt Squarespace, um seine Kunst online zu präsentieren und zu verkaufen.

Daniel Arsham löst die Grenzen zwischen Kunst, Architektur und Design auf. Seine Wahl fiel auf Squarespace, weil er eine Website erstellen wollte, die seiner Kunst gerecht wird und gleichzeitig als Onlineshop funktioniert. Hier erzählt Daniel unter anderem, welche Rolle das Thema Zeit in seinen Arbeiten spielt und wie er als Künstler mit Farbenblindheit umgeht.

Beim Großteil meiner Werke geht es darum, Alltagsgegenstände neu zu interpretieren und bestehende Assoziationen zu verändern.

F&A mitDaniel Arsham

Wie heißt du und was machst du beruflich?

Mein Name ist Daniel Arsham und ich bin Künstler. Ich bin in den Bereichen Bildende Kunst, Film, Malerei und Bildhauerei tätig. Ursprünglich komme ich aus Cleveland, Ohio, aber mittlerweile bin ich in New York zu Hause.

Welche Herausforderungen bringt deine Arbeit mit sich, die man von außen betrachtet eher nicht vermuten würde?

Für die meisten meiner Entwürfe oder Kreationen gibt es im Grunde kein Handbuch. Viele Materialien, die ich verwende, werden normalerweise nicht für künstlerische Zwecke eingesetzt, etwa Kristallglas oder Vulkanasche.

Du hast über Architektur geschrieben. Kannst du darauf etwas näher eingehen?

Beim Großteil meiner Werke geht es darum, Alltagsgegenstände neu zu interpretieren und bestehende Assoziationen zu verändern. Dadurch werden meine Werke für viele Menschen zugänglich, denn auf gewisse Weise sind sie bereits mit meinen Objekten und Materialien vertraut. Ich rücke die Dinge in einen anderen Kontext.

Das Thema „Zeit“ scheint dich in deiner Arbeit besonders intensiv zu beschäftigen.

In den meisten Arbeiten setze ich mich fast schon zwanghaft mit diesem Thema auseinander. Das war schon immer so, im Grunde seit ich die Schule verlassen habe. Zeit ist dabei etwas Fließendes für mich, meine Gemälde enthalten beispielsweise keine Zahlen. Ich habe nie versucht, mich auf ein bestimmtes Zeitfenster zu beschränken. Dadurch, dass meine Arbeiten Zeit in Bewegung setzen, haftet Ihnen etwas Unheimliches an. Es könnte sich um zeitgenössische Kunst, um Werke aus vergangenen Zeiten oder um Kunstwerke handeln, die erst in ferner Zukunft entstehen. So wie meine Arbeiten Architektur oder Materialien beeinflussen, manipulieren Sie auch den Faktor Zeit.

Meine Website soll ein Erlebnis bieten, das die Leute vollständig begreifen können. Hier kann ich alles exakt so gestalten, wie ich es will.

Die Art und Weise, wie du über die Zukunft sprichst, ist interessant. Verfolgst du dabei eine besondere Sichtweise, etwa im Vergleich zur Vergangenheit?

Zukunft und Vergangenheit sind für mich in der Tat sehr dehnbare Begriffe. Die Vergangenheit ist eher subjektiver Natur: Sie hängt entscheidend davon ab, wo man sich aufgehalten und wie man Dinge erlebt hat. Die Zukunft scheint dagegen ungewiss. Auch wenn es offensichtlich klingen mag, ist die Gegenwart im Grunde das Einzige, was wir wirklich greifen können. Es herrscht eine gewisse Verwirrung rund um das Thema Zeit, mit der ich mich aus künstlerischer Sicht gerne auseinandersetze.

Kannst du uns den Begriff „Zukunftsrelikt“ erläutern?

Ein Relikt der Zukunft ist für mich ein Objekt, das aus unserer Gegenwart stammt, aber in Materialien wie Vulkanasche und Kristallglas verwandelt wurde, die wir mit bestimmten geologischen Zeiträumen in Verbindung bringen. Ein Relikt der Zukunft ist daher ein Objekt der Gegenwart, das sich anfühlt, als habe man es in der Zukunft entdeckt.

Hast du bestimmte Kindheitserinnerungen, die du in deinen Werken aufgreifst?

Es gibt einen starken Bezug zu Objekten mit Symbolcharakter, den ich in meine Arbeit einbeziehe. Diese Dinge wähle ich ganz bewusst aus, damit meine Werke für möglichst viele Menschen zugänglich sind. Meine Kunst funktioniert in New York, Tokio oder Brasilien. Ob nun wegen der Globalisierung oder aus anderen Gründen – es gibt bestimmte Dinge, die jeder wiedererkennt und genau darauf ziele ich ab.

Du bist bekanntlich farbenblind. Inwieweit beeinflusst dieser Umstand deine Kunstwerke?

Ich wusste schon als Kind, dass ich farbenblind bin, konnte mir aber nie vorstellen, dass das für meine Kunstwerke von besonderer Bedeutung wäre. Ich habe einfach die Kunst gemacht, die ich machen wollte. Es hat mich in meinem Repertoire aber ziemlich eingeschränkt. Seit einigen Jahren arbeite ich nun mit Brillengläsern, die meine Farbwahrnehmung zum Teil korrigieren. Seitdem kann ich eine viel größere Vielfalt an Farben wahrnehmen. Ich trage die Brille im Augenblick nicht und habe aufgehört, sie regelmäßig zu tragen. Im Studio sehe ich sie aber als Mittel zum Zweck für eine objektivere Sichtweise. Mit ihr kann ich sehen, was alle anderen sehen. Dann lege ich sie ab und nehme die Welt mit meinen eigenen Augen wahr – ich kann also beides haben.

Möchtest du, dass deine Kunst für jedermann zugänglich ist?

Ich will, dass meine Werke zugänglich sind und dass so viele Menschen wie möglich sie erleben können.

Was verfolgst du mit deiner neuen Daniel Arsham Website?

Die Vision für meine neue Website ist es, ein richtiges Erlebnis zu schaffen. Einen Ort, an dem Leute meine Kunst verstehen lernen, ob sie bereits vertraut mit ihr sind oder nicht. Es gibt schon viele verschiedene Möglichkeiten, sich mit meinen Kunstwerken auseinanderzusetzen – in den sozialen Medien und natürlich in Kunstgalerien und Museen. Mit einer Website kann ich meine Arbeiten selbst kuratieren. Hier habe ich immer die volle Kontrolle.

Video-Vorschaubild der Kampagne mit Daniel Arsham

Sieh dir unsere Kampagne „Make It Stand Out“ mit Daniel Arsham an.

Über Squarespace teilt Daniel Arsham seine Arbeiten mit der Welt.

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