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So gestaltest du ein Retreat-Programm

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Wellness-Fachleute wissen, wie wichtig ein gutes Retreat-Programm ist. Es trägt entscheidend dazu bei, dass Events gebucht werden. Eine Aufschlüsselung nach Tagen hilft den Teilnehmenden, sich den Ablauf besser vorzustellen, und nimmt Neulingen die Unsicherheit. Auch frühere Programme sind hilfreich, um zu zeigen, wie zukünftige Retreats verlaufen könnten. 

Es braucht aber einiges an Kompetenz, um ein gut durchdachtes Programm zusammenzustellen. Die Teilnehmenden vertrauen darauf, dass du ihre Zeit gut einteilst. Sie wollen auch sehen, dass du deine Rolle als Gastgeber ernst nimmst und Zeit für Pausen, Essen und andere Annehmlichkeiten einplanst. Hier findest du ein Template und eine komplette Übersicht über alles, was du beachten solltest.

  • Ein konkretes Programm schafft Vertrauen und erhöht die Buchungszahlen. Strukturierte Zeitpläne helfen den Teilnehmenden, sich den Ablauf besser vorzustellen und nehmen insbesondere Neulingen die Unsicherheit.
  • Ein Gleichgewicht zwischen Struktur, Ruhe und Flexibilität schaffen. Täglich Routinen und Ruhezeiten sorgen für Stabilität, während abwechslungsreiche Einheiten die Motivation erhalten.
  • Kleine Aufmerksamkeiten bereichern das Erlebnis. Willkommensgrüße, gemeinsame Mahlzeiten und Tipps zur Selbstfürsorge unterstreichen deine Glaubwürdigkeit als Gastgeber:in.
  • Die Website nutzen, um alle Einzelheiten zu verwalten und zu bewerben. Mit Squarespace kannst du eine Events-Seite für Retreats erstellen, Anmeldungen erfassen, Frühbucherrabatte anbieten und frühere Programme wiederverwenden, um für zukünftige Events zu werben.

Ein beispielhaftes Wellness-Programm für dein Unternehmen

Schauen wir uns ein Beispiel-Programm für eine der beliebtesten Arten von Retreats an – ein Yoga-Wochenende. Beachte den Tagesrhythmus, der Aktivitäten, Mahlzeiten und Ruhezeiten umfasst. Dieser Zeitplan gibt einen Überblick über den voraussichtlichen Ablauf und spezielle Sitzungen, auf die sich die Teilnehmenden freuen können.

Ein Yoga-Retreat übers Wochenende

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Donnerstag

  • 15:00–18:00 Uhr Ankunft und Check-in

  • 18:30–19:30 Uhr Abendessen

  • 20:00–21:00 Uhr Begrüßungsprogramm und Vorstellungsrunde

Freitag 

  • 8:00–9:30 Uhr Morgenmeditation und setzen der Intention

  • 10:00–11:00 Uhr Frühstück und gemütliches Beisammensein

  • 11:30–12:30 Uhr Flow-Yoga und Sonnengrüße

  • 13:00–14:00 Uhr Mittagessen

  • 14:30–16:00 Uhr Ruhezeit (Mittagsschlaf, Spaziergang auf dem Gelände, Meditation)

  • 16:30–18:00 Uhr Yoga-Lab: Fokus auf Umkehrhaltungen

  • 18:30–19:30 Uhr Abendessen

  • 20:00–21:00 Uhr Yin-Yoga und Dharma-Vortrag

Samstag

  • 8:00–9:30 Uhr Morgenmeditation und Atemübungen

  • 10:00–11:00 Uhr Frühstück und gemütliches Beisammensein

  • 11:30–12:30 Uhr Flow-Yoga und Sonnengrüße

  • 13:00–14:00 Uhr Mittagessen

  • 14:30–16:00 Uhr Ruhezeit (Mittagsschlaf, Spaziergang auf dem Gelände, Meditation)

  • 16:30–18:00 Uhr Yoga-Lab: Fokus auf dem Gleichgewicht

  • 18:30–19:30 Uhr Abendessen

  • 20:00–21:00 Uhr Yoga im Kerzenschein und verlängerte Savasana

Sonntag

  • 8:00-9:30 Uhr Klangbad und geführte Visualisierung 

  • 10:00–11:00 Uhr Frühstück und gemütliches Beisammensein

  • 11:30–12:30 Uhr Flow-Yoga und Sonnengrüße

  • 13:00–14:00 Uhr Mittagessen

  • 14:30–16:00 Uhr Abschlussritual und Abschied

Was sind die Elemente eines guten Retreat-Programms?

Bestimmte Elemente des Programms zeigen den Kund:innen, dass du mehr als nur das Übliche bietest. Die erfolgreichsten Programme sorgen dafür, dass sich die Gäste gut aufgehoben fühlen und sich auf das freuen, was sie erwartet.

Eine reibungslose Ankunft und ein einfacher Check-in-Prozess

Die Ankunft ist deine Chance, einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen. Gib den Teilnehmenden immer genügend Zeit, um in Ruhe anzukommen und auszupacken. 

Denk an Details, die gleich zu Beginn die Stimmung beim Retreat beeinflussen können. Du könntest Kopien des Programms in allen Gästezimmern auslegen und in öffentlichen Bereichen aushängen. Das erspart den Gästen, auf ihre Mobilgeräte zu schauen, wenn sie eigentlich abschalten wollen. Ein Willkommensritual wie ein Getränk, eine kurze Nachricht oder eine persönliche Begrüßung kann viel bewirken. 

Nachdem du die Gäste begrüßt hast, solltest du dich um die praktischen Bedürfnisse kümmern. Zeig ihnen, wo sie übernachten werden und wo sich die Toiletten, Essbereiche und Gemeinschaftsräume befinden. 

Eine gut durchdachte Mischung aus Aktivitäten

Eine feste Routine sorgt dafür, dass die Gäste nicht das Gefühl haben, ziellos durch leere, endlose Tage zu treiben. Es ist jedoch wichtig, dass die Aktivitäten variieren. Selbst der größte Yoga-Fan wird keine acht Stunden ununterbrochenen Vinyasa machen wollen. 

Im obigen Beispiel ändert sich der Ablauf des Tages nicht. Er umfasst vier Wellness-Rituale, eine Ruhezeit und regelmäßige Mahlzeiten. Die Mahlzeiten und die Ruhezeit gliedern den Tag. Was sich jedoch ändert, sind die Elemente der Wellness-Rituale, sei es ein Klangbad oder ein Dharma-Vortrag. Sogar die Yoga-Stile ändern sich, angefangen bei Sonnengrüßen bis hin zu konzentrierten Asana-„Labs“, sodass die Tage abwechslungsreich gestaltet sind.

Sinnvolle Ruhezeit

Dein Ziel ist, dass die Teilnehmenden an deinem Retreat mit neuer Energie und geerdet nach Hause gehen. Deshalb sind Ruhezeiten unerlässlich. Baue sie aber unbedingt sinnvoll in dein Programm ein. Nach so viel Struktur können ein oder zwei freie Stunden dazu führen, dass einige Teilnehmende nicht wissen, was sie mit sich anfangen sollen.

Mach auf jeden Fall Vorschläge, was man in den Ruhezeiten tun kann. Diese sollten zum Gesamtziel deines Retreats passen. Du könntest zum Beispiel einen Spaziergang in der Natur, Übungen zur Selbstreflexion oder Selbstfürsorge durch Tagebuchschreiben oder handwerkliche Tätigkeiten vorschlagen. Wenn der Ort über Annehmlichkeiten wie eine Sauna, eine:n hauseigene:n Massagetherapeut:in, Naturpfade oder eine Bibliothek verfügt, solltest du an dieser Stelle unbedingt darauf hinweisen. 

Mahlzeiten und Stärkung des Gemeinschaftsgefühls

Natürlich sind Wellness-Angebote ein wichtiges Verkaufsargument. Viele Gäste betrachten einen Retreat aber auch als Chance, Gleichgesinnte kennenzulernen. Biete deinen Gästen während der Mahlzeiten Gelegenheit, sich auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Baue auch in andere Aktivitäten Gelegenheiten zum Austausch ein, sei es in Form von offenen Gesprächen und Fragerunden oder einer gemeinsamen Aktivität zum Setzen von Zielen. Selbst bei Schweigeretreats kann Zeit für gemeinschaftliche Aktivitäten wie Atemübungen in der Gruppe vorgesehen werden. 

Abschlussrituale 

Die letzten Momente eines Retreats sind oft die stärksten. Hier kannst du alle Einheiten zusammenfassen und eine Bilanz über die gesamten Tage ziehen. Ein Abschlussritual bietet Raum, um das auszudrücken.  

Ein Beispiel für Abschlussrituale ist ein Gruppenkreis, wo man gemeinsam Ziele festlegt, zusammen singt oder Dankbarkeit zum Ausdruck bringt. Um Ängste vor der Rückkehr in den Alltag abzubauen, kannst du die Teilnehmenden auffordern, einander zu erzählen, was sie für sich mitgenommen haben. Bei manchen Retreats schicken die Gäste sich sogar selbst Postkarten, die sie zu Hause an ihre Ziele oder Erkenntnisse erinnern.

Weitere Überlegungen zum Programm

Die Aktivitäten, die du einplanst, sind nur ein Faktor. Es gibt noch viele andere, die den Ablauf und die Gestaltung beeinflussen, von der Dauer deines Retreats bis hin zum Veranstaltungsort und dem Umfeld. 

  • Dauer: Der Rhythmus eines Retreats hängt oft von seiner Dauer ab. Für einen Wochenend-Retreat solltest du einen vollen Zeitplan aufstellen, damit die Gäste in kurzer Zeit ein rundum gelungenes Erlebnis haben. Bei einem längeren Retreat kannst du mehr Freizeit einplanen oder den Tagesablauf etwas auflockern. 

  • Retreat-Zentrum: Wenn du deinen Retreat an einem etablierten Veranstaltungsort durchführst, solltest du die Annehmlichkeiten vor Ort nutzen. Wenn du ihn in an einem einfacheren oder zweckmäßigeren Ort abhältst, musst du dich um das komplette Tagesprogramm kümmern.

  • Wetter: Outdoor-Aktivitäten wie Yoga im Freien oder Waldbaden können eine erfrischende Ergänzung sein. Sie sind jedoch stark vom Wetter abhängig. Wenn im Sommer eine Hitzewelle oder im Winter ein Kälteeinbruch vorhergesagt ist, solltest du alternative Indoor-Aktivitäten einplanen, die zu den Zielen deines Retreats passen.

  • Reiseziel: Bei einem internationalen Reiseziel solltest du mehr Zeit für An- und Abreise einplanen und den Teilnehmenden mehr Zeit geben, sich einzugewöhnen. Vorteilhaft ist, dass man im Ausland die Möglichkeit hat, die lokale Kultur, Bräuche und Umgebung kennenzulernen. 

  • Gruppengröße: Wenn die Gruppe kleiner ist, könntest du den einzelnen Teilnehmenden persönliche Aufmerksamkeit schenken, zum Beispiel durch Einzelcoaching. Bei größeren Gruppen bieten sich Veranstaltungen im Vortragsstil an, bei denen du die Gruppe in kleinere Gruppen aufteilst oder weitere Referent:innen zur Unterstützung hinzuziehst. 

  • Buchungsgebühr: In der Regel erwarten Gäste bei einem höheren Preis auch mehr Annehmlichkeiten. Möglicherweise wünschen sie sich auch eine persönliche Betreuung oder Einzelcoachings. Zu einem niedrigeren Preis kannst du ein weniger aufwendiges Erlebnis anbieten. 

So kannst du deinen Retreat auf Squarespace bewerben

Auf Squarespace kannst de jeden Aspekt deines Retreats verwalten, einschließlich deines Programms. 

  1. Erstelle für deinen Retreat eine Events-Seite. Füge Details wie Datum, Uhrzeit, Ort, Programm und Preise hinzu. Bei größeren oder laufenden Retreats könnte eine separate Events-Website sinnvoll sein.

  2. Füge ein neues Produktangebot für deine Veranstaltung hinzu. Du kannst eine Dienstleistung oder ein Produkt hinzufügen, um Anmeldungen zu ermöglichen. Sammle mit benutzerdefinierten Formularen Informationen zu Teilnehmenden.

  3. Füge Stornierungsbedingungen für Buchungen hinzu. Klare Stornierungsbedingungen stärken das Vertrauen in deine Marke und können Leute dazu überzeugen, sich anzumelden. Verwende den Generator für Stornierungsbedingungen, um sie zu erstellen.  

  4. Überlege, einen Frühbucherrabatt anzubieten. Motiviere die Besucher:innen deiner Website, sich für deinen Retreat anzumelden, indem du ihnen einen bei frühzeitiger Buchung prozentualen Rabatt anbietest, z. B. 10 % Rabatt, wenn man mehr als 60 Tage im Voraus bucht.

  5. Bewirb deine Veranstaltung plattformübergreifend. Teile Anmeldungslinks mit deinen E-Mail-Abonnent:innen, füge deiner Website Pop-ups oder Mitteilungsleisten hinzu, die den Traffic auf deine Events-Seite lenken, füge auf Events-Seiten relevante Keywords hinzu und verlinke in Social Media auf deine Veranstaltung.

  6. Anmeldungen nachverfolgen. Du kannst sehen, wer sich angemeldet hat, den Verkauf überwachen und Folge-E-Mails mit Details zu Veranstaltung oder Erinnerungen an die Teilnehmenden senden. Du kannst für die Organisation von Präsenzveranstaltungen auch Teilnehmerlisten exportieren, etwa um Namensschilder oder Willkommensgrüße zu drucken.

  7. Nimm während des Retreats Fotos und Videos auf. Du kannst sie deiner Inhaltsbibliothek hinzufügen und in E-Mails oder Social-Media-Beiträgen verwenden, um aktuelle und zukünftige Retreats zu bewerben. 

  8. Halte nach dem Event Kontakt. Schicke nach deinem Workshop oder Retreat Dankesschreiben, Folgematerialien oder Bewertungsbögen und Umfragen für Feedback. 

  9. Verwalte deine Events-Seite nach dem Retreat. Entscheide, ob du sie von deiner Website löschen oder als Event-Beispiel in „Vergangene Retreats“ umbenennen willst.

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